Ernährung umstellen bedeutet nicht, auf alles verzichten zu müssen
Schlank dank Ballaststoffen: Salat hat kaum Kalorien
„Langfristig lohnt sich nur eine Ernährungsumstellung“, erklärt Pudel. Das bedeutet: „Mehr Obst und Gemüse, mehr Vollkornprodukte, weniger Fett, Zucker und Alkohol.“ Also leider weniger Bratwurst und Bier. Und das fällt Männern oft schwer. Ernährungsforscher wissen: Männer neigen in der Regel zu einem wesentlich ungünstigeren Ernährungsverhalten „und lieben nun mal Fleisch und Fettes, während Frauen Gemüse und Kohlenhydrate bevorzugen“, erklärt Pudel.
Von nun an nur noch Müsli und Magermilch? Bloß nicht! Dann fallen nämlich beim ersten Einbruch alle guten Vorsätze. Pudel plädiert für einen neuen Ansatz, „für eine flexible, nicht für eine rigide Kontrolle“. Also nicht: Ab heute nie mehr Schokolade. Sondern: Nur noch eine Tafel in der Woche.
So kann jeder selbst entscheiden, wie er seine kleinen Sünden verteilen will. „Wichtig ist, was wir über die Jahre zu uns nehmen“, sagt Pudel. Wem es gelingt, am Tag auch nur 100 Kalorien (etwa eine Rippe Schokolade) einzusparen, der bringt am Ende des Jahres im Schnitt fünf Kilogramm weniger auf die Waage. Probieren Sie aus, wie man nach neuesten Erkenntnissen genussvoll abspeckt, und zwar mit unserem Programm „Gesund abnehmen“ auf GesundheitPro.de.
Eine wichtige Säule: Bewegung. Lumpige zwei Kilometer zu Fuß schafft der Durchnittsdeutsche pro Woche. Eindeutig zu wenig. Deshalb fordert Pudel: „So oft wie möglich laufen, aufs Fahrrad, in den Garten. Gerade Alltagsbewegung bringt für die Kalorienbilanz sehr viel.“
Anne-Bärbel Köhle, Senioren Ratgeber / GesundheitPro;
14.10.2008, aktualisiert am 26.06.2010
IFA Bilderteam GmbH/Kohlhas
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