Asthmakranke, die ein Patienten-Tagebuch über ihr Leiden führen, müssen seltener als Notfall zum Arzt und haben ihre Atemprobleme besser im Griff. Diese Beobachtung machten Forscher der staatlichen US-Universität Michigan in einer Studie mit 424 Asthmapatientinnen.
Das Protokollieren von Symptomen, Medikamentendosierungen und den in Eigenregie gemessenen Lungenfunktionswerten verhilft demnach zu einer besseren Selbstkontrolle der Krankheit. „Ältere Teilnehmerinnen führten ihr Tagebuch besonders konsequent“, berichtet die Studienleiterin Dr. Melissa Valerio. Raucherinnen handhabten die Notizen dagegen eher nachlässig.