Erholen Sie sich vom stressigen Alltag! Yoga, Entspannung nach Jacobson, Autogenes Traning oder Meditation helfen Ihnen dabei
Baut Stress ab: Yoga
Sind Sie manchmal angespannt, gestresst und wollen einfach nur Ihre Ruhe, wenn Sie nach Hause kommen? Dann ist jetzt Entspannung angesagt! Wir stellen Ihnen verschiedene Entspannungsmethoden vor, die die Hektik des Alltags vertreiben.
Yoga
Die Methode: Wer anfängt, lernt zunächst einmal auf einen gleichmäßigen Atem zu achten. Die Atemübungen und die „asanas“ genannten Sitz- und Körperhaltungen des Yoga zielen darauf, seine innere und äußere Haltung zu lockern. Das jahrtausendealte Übungssystem gehört zur indischen Philosophie. Im Westen werden vor allem körperbetonte Yoga-Formen praktiziert.
Für wen geeignet? Menschen mit gutem Körperbewusstsein tun sich leichter. Übungen lassen sich aber auch für weniger Bewegliche anpassen.
Die Jacobson-Methode: Muskeln anspannen ...
Entspannung nach Jacobson
Die Methode: „Bewusst anspannen und loslassen“ ist das Prinzip, das der Arzt Edmund Jacobson 1925 entwickelt hat, um Muskelpartien zu lockern und die durch Stress und Kummer oft unmerklich erhöhte Anspannung im Körper abzubauen. Beginnend mit den Händen spannt der Übende nacheinander bestimmte Muskelgruppen über Schultern und Bauch bis zu den Füßen an, hält die Spannung sechs bis sieben Sekunden und lässt wieder locker.
... und locker lassen
Für wen geeignet? Aktive, konkret erfahrbare und leicht erlernbare Methode. Besonders für Einsteiger geeignet.
Autogenes Training: Übung macht den Meister
Autogenes Training
Die Methode: „Mein Arm ist jetzt ganz schwer und warm!“ Mit Hilfe solcher Formeln und der Vorstellung, wie der Arm nun tiefer in die Unterlage sinkt, lernt der Übende, einzelne Regionen und schließlich den ganzen Körper zu entspannen. Durch die Selbstsuggestion stellen sich die gewünschten Gefühle wirklich ein. Je mehr Übung man hat, desto schneller geht es. Autogenes Training kann sogar mithelfen, einen beschleunigten Herzschlag zu normalisieren.
Für wen geeignet? Gefragt ist gutes Vorstellungsvermögen. Nichts für Hektiker und Ungeduldige.
Mit Meditation in sich ruhen
Meditation
Die Methode: Wer Erfahrung mit Meditation hat, weiß: Es ist möglich, nicht zu denken. Bei der Flut von Reizen, die täglich auf uns einströmt, erfordert es allerdings viel Training, sich in diesen Zustand zu versetzen. Achtsamkeits- und Konzentrationsübungen helfen auf dem Weg zu dieser inneren Ruhe. Zur Besinnung und Bewusstseinsänderung ist Meditation auch Bestandteil vieler Religionen.
Für wen geeignet? Das Sich-Versenken erfordert Konzentration und eine Menge Geduld. Wer es beherrscht, kann aber sehr tiefe Entspannung erfahren. Leichter erlernbar sind durch Bewegung unterstützte Formen der Meditation wie Tai-Chi.
Senioren Ratgeber / www.senioren-ratgeber.de;
28.01.2010, aktualisiert am 28.05.2010
W&B/Bernhard Huber
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