Schokolade: Kennen Sie den Unterschied?

Vollmilch-, Luft- oder Herrenschokolade: Aus der Kakaobohne lassen sich unterschiedliche Schokoladensorten produzieren. Was sie besonders macht

von Heidi Loidl, aktualisiert am 12.02.2016

Wer Lust auf Süßes hat, greift gerne zur Schokolade

Getty Images/Ston Plume Creative

Der Rohstoff kommt aus Südamerika oder Afrika, die erste Kakaopresse stand in Holland, die besten Rezepte stammen aus der Schweiz (heißt es) – Schokolade ist ein Multikulti-Produkt. Doch wissen Sie, was die verschiedenen Schokoladenarten besonders macht und wie sie sich unterscheiden?


Schokoladensorten im Überblick

  • Schokoladenriegel
    W&B/Shutterstock

    Luftschokolade

    Um die fluffigen Tafeln herzustellen, wird die Schokomasse kräftig aufgeschlagen oder mit Wasser vermischt, das dann verdampft wird. Kalorienärmer ist Luftschokolade leider nicht: Die Tafel wiegt auch hier 100 Gramm, sie hat lediglich mehr Volumen.

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  • Vollmilchschokolade
    Fotolia/ZTS

    Vollmilchschokolade

    Die allseits beliebte. Milch (und Zucker) mildern den bitteren Geschmack der Kakaomasse ab. Das Geheimnis des zarten Schmelzes aber liegt im ausgiebigen Rühren. Bis zur Erfindung eines Spezial-Rührwerks, der Conche, waren Schokoladen brüchig-sandige Gebilde.

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  • Kakaopulver
    Stockfood Munich GmbH/Hans Gerlach

    Kakaopulver

    Gut für heißen Kakao und Schokoladenkuchen. So gewinnt man das Pulver: Kakaobohnen werden fermentiert, dann geröstet und zu Kakaomasse vermahlen. In einer Presse wird nun das Fett zum Großteil abgetrennt, der Presskuchen pulverisiert.

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  • Brownie
    W&B/Shutterstock

    Kuvertüre

    Dank mehr Fett schmilzt Kuvertüre dünnflüssiger als andere Schokolade. Den Schoko-Überzug gibt es in Weiß, Vollmilch und Dunkel, in Blöcken, als Linsen oder in Tüten. Glasur im Wasserbad schmelzen, bei Raumtemperatur verarbeiten, langsam abkühlen lassen.

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  • Weiße Schokolade
    Stockfood Munich GmbH/Giorgio Scarlini

    Weiße Schokolade

    Für die einen das Nonplusultra, für die anderen gar keine richtige Schokolade: Von der Kakaobohne ist lediglich das Fett – die Kakaobutter – drin, nicht aber das farbgebende Kakaopulver. Milchbestandteile und Zucker machen die Sache rund.

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  • Zartbitterschokolade
    Stockfood Munich GmbH/Wissing

    Herrenschokolade

    Süß und fettig, das ist nichts für Männer, dachten die Schokoladenmacher und kreierten diese Sorte mit höherem Kakaoanteil und entsprechend bitterer Note. Informativer sind die Begriffe Zartbitter- (50 %) und Bitterschokolade (60 % Kakaomasse). Forscher interessieren sich vor allem für die dunklen Sorten, weil sie mehr zellschützende Flavonoide enthalten.

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Bildnachweis: Stockfood Munich GmbH/Hans Gerlach, Stockfood Munich GmbH/Giorgio Scarlini, Getty Images/Ston Plume Creative, W&B/Shutterstock, Stockfood Munich GmbH/Wissing, Fotolia/ZTS

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