So finden Sie die richtige Pfanne

Augen auf beim Pfannenkauf: Nicht jede Variante des Bratutensils eignet sich für jedes Gericht gleich gut. Wir stellen die verschiedenen Pfannensorten mit ihren Vor- und Nachteilen vor

von Heidi Loidl, aktualisiert am 23.11.2016

Mit Teflon beschichtete Pfanne: Praktisch für Gemüse

Thinkstock/istock

Der Klassiker: Edelstahlpfanne

Edelstahl ist robust und verträgt auch säure­haltige Saucen. Topfschwamm und Spülmaschine sind erlaubt. Vorteil: Die Pfanne ist leicht. Nachteil: Spiegelei setzt an, nicht für fettarmes Braten. Edelstahlpfannen gibt es auch beschichtet.

Vorsicht: Zum Lösen von Verkrustungen nicht heiß unter kaltes Wasser halten.

Gut für: Gemüse und Geschnetzeltes.


Für Profis: Eisenpfanne

Sehr hoch erhitzbar – scharfes Anbraten ergibt eine aromatische Kruste. Für ein gutes Bratergebnis muss man die Pfanne erst einbrennen. Vor allem Gusseisen ist leider schwer. Beschichtete Modelle sind einfacher zu handhaben.

Vorsicht: Nicht mit Wasser spülen, nur mit Küchenpapier auswischen – die verbleibende Fettschicht schützt vor Rost

Gut für: Steaks, Bratkartoffeln.

Noch aktuell: Teflonpfanne

Dank Teflonschicht backt auch ohne Fett nichts fest. Spülen mit Heißwasser, Spülmittel und Tuch reicht. Starke Hitze schadet dem Material. Pfanne meist leicht, da Korpus aus Alu oder Edelstahl. Die Beschichtung löst sich leider mit der Zeit.

Vorsicht: Metallbesteck ist tabu. Vor allem auf Gas- oder Induktionsherd nicht leer erwärmen!

Gut für: Eierspeisen, Gemüse, Fisch.

Immer häufiger: Keramikpfanne

Keramik ist hitzebeständiger und kratzfester als Teflon, von Metallbesteck raten Hersteller dennoch ab. Geeignet zum fettarmen Braten, ganz fettfrei geht es nicht. Antihaftwirkung lässt leider schneller nach als bei Teflon.

Vorsicht: Keine Reste darin aufbewahren, sie greifen die Beschichtung an

Gut für: Eierspeisen, Gemüse, Fisch, Fleisch.

Wieder im Kommen: Emaillepfanne

Emaille ist hitzebeständiger und robuster als Teflon. Dennoch Metallbesteck vorsichtig benutzen und auf keinen Fall am Rand abklopfen. Die glatte Oberfläche ist haftreduziert, aber nicht haftfrei. Besser nicht in die Spülmaschine.

Vorsicht: Kein heißes Kochgeschirr in kaltes Wasser tauchen

Gut für: Eierspeisen, Gemüse, Fisch, Fleisch.



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