Trainieren Sie Ihren Geist regelmäßig, aber überfordern Sie ihn nicht. Zwischendurch braucht jeder eine Pause
Einfach mal abschalten
Zehn Minuten Gehirnjogging täglich reichen schon aus und sollten auch sein. Denn ebenso wenig wie Überlastung verträgt das Gehirn Unterforderung und Trägheit. Dann schlafft es so ab, dass es gar nichts mehr tut. Wie ein Muskel braucht es regelmäßiges Training, um gut in Form zu bleiben. Schon nach fünf Tagen geistiger Inaktivität sinkt der IQ täglich um einen Punkt.
„Aber auch Stress kann dumm machen“, sagt Gehirnforscher Lehrl. „Menschen, die ständig unter Druck stehen, schneiden bei Intelligenztests schlecht ab.“
Schuld daran ist das Stresshormon Kortisol, das in den Nebennieren freigesetzt wird. Gibt es zu viel davon, dann überschwemmen Kortisolmengen das Gehirn und besetzen Andockstellen an den Nervenzellen, die eigentlich für die Botenstoffe des Denkorgans reserviert sind.
„Ganz wichtig ist es“, betont Lehrl, „spätestens alle zwei Stunden eine kleine Pause von zehn Minuten einzulegen, in der der Kopf zur Ruhe kommt.“ Sehr gut helfen bei der nötigen Regeneration auch Entspannungstechniken wie die progressive Muskelentspannung nach Jacobson, autogenes Training, Tai-Chi, Yoga und Meditation. Sie verbessern die Körper-Wahrnehmung, wirken wie eine Stress-Notbremse und bringen den ermatteten Geist wieder auf Touren.
www.senioren-ratgeber.de / da;
03.09.2009, aktualisiert am 30.10.2009
Corbis GmbH/ RYF
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