Gehirnjogging im Alltag: Acht Tipps

Gehirnjogging einmal anders: Wer immer wieder aus der Routine des Alltags ausbricht, trainiert sein Gehirn auf natürliche Weise

von Claudia Röttger, 31.07.2014

Gehen Sie neue Wege: Andere Eindrücke halten den Geist auf Trab

Shotshop/Monkey Business

Wir alle haben unsere Routinen. Sie sind praktisch, weil sie uns den Weg durch die tagtäglichen Entscheidungen und Wahlmöglichkeiten erleichtern. Auf der anderen Seite fordern sie das Gehirn aber auch kaum. Brechen Sie deshalb gezielt immer wieder aus Ihren Routinen aus und beschreiten Sie neue Wege. So können Sie im Alltag nebenbei das Gedächtnis trainieren. Acht Ideen für das etwas andere Gehirnjogging:

1. Einen anderen Weg nehmen

Wege, die wir regelmäßig gehen, beherrschen wir mit traumwandlerischer Sicherheit. Reizvoller für das Gehirn ist es aber, eine neue Route zur Kirche oder zum Sportplatz zu wählen. Zudem hält der etwas längere Weg durch den Park vorbei am See vielleicht neue schöne Eindrücke bereit.


2. Mit links die Zähne putzen

Beim ersten Mal kleckst bestimmt etwas Zahnpasta daneben. Doch je mehr wir üben, desto schneller passt sich das Gehirn daran an, dass wir alltägliche Tätigkeiten wie das Zähneputzen mit der ungewohnten Hand erledigen. Linkshänder probieren es natürlich mit rechts.

3. Kochen, was es noch nie gegeben hat

Die meisten von uns kochen die immer gleichen Gerichte. Warum nicht mal ein unbekanntes Rezept ausprobieren? Neue Geschmacksnoten im Küchen-Repertoire regen die Sinneszentren im Gehirn an und wirken stimulierend. Lassen Sie sich einfach einmal von unserer Rezeptesammlung inspirieren.

4. Ohne Einkaufszettel zum Supermarkt

Schreiben Sie sich immer auf, was im Kühlschrank fehlt? Dann gehen Sie beim nächsten Mal bewusst ohne Spickzettel einkaufen. Bauen Sie sich eine Eselsbrücke wie "Meine Mutter backt auch tolle Torten", wenn Sie zum Beispiel Milch, Marmelade, Brot, Aufschnitt, Toilettenpapier und Tee brauchen.

5. Angestammte Sitzplätze tauschen

Vater am Kopf, Mutter gegenüber, die Kinder dazwischen. Selbst wenn diese längst aus dem Haus sind, rüttelt keiner an der Sitzordnung am heimischen Esstisch. Die meisten Menschen bevorzugen Stammplätze. Aber wetten, das Zimmer wirkt aus einer neuen Perspektive erfrischend anders?

6. Rollenwechsel im Auto

Wenn beide Partner Auto fahren können, sollte jeder mal ans Steuer und mal als Beifahrer auf dem Stadtplan nach dem richtigen Weg suchen. Eine andere gute Übung für den Kopf: das Auto im mehrstöckigen Parkhaus abstellen und es nach dem Stadtbummel ohne Weiteres wiederfinden.

7. Zuerst in das andere Hosenbein

Jetzt ist Umdenken und gute Koordination gefragt: Schlüpfen Sie zuerst in das Hosenbein, das Sie normalerweise zuletzt anziehen. Halten Sie sich am Bett oder am Stuhl fest, um dabei nicht zu fallen. Wer unsicher auf den Beinen ist, verzichtet besser auf diese Übung.

8. Das eigene Viertel bewusst erkunden

Kennen Sie Ihren Kiez? Laufen Sie doch mal durch die Fußgängerzone Ihres Wohnorts, und achten Sie bewusst darauf, wo sich zum Beispiel Lokale und Imbisse befinden. Zu Hause sollten Sie versuchen, deren genaue Lage im Kopf zu wiederholen.



Bildnachweis: Shotshop/Monkey Business

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