Acht Tipps gegen Schwitzen

Sich trotz Hitze frisch zu fühlen ist gar nicht schwer. Ob mit Deo oder Fächer, so vermeiden Sie Schweißausbrüche
von Raphaela Birkelbach, 27.08.2015

Füße ins Wasser: Das kühlt ab

istock/OJO Images

1. Luftig kleiden

Tragen Sie Kleidung aus Naturfasern wie Baumwolle oder Leinen, die Schuhe sollten aus Stoff oder Leder sein. Für sportlich Aktive gilt: Fragen Sie im Fachhandel nach Funktionskleidung.

2. Mild würzen

Gehen Sie sparsam mit Gewürzen um. Senf, Pfeffer oder Chili treiben leicht Schweißperlen auf die Stirn. Auch bei Getränken gilt: Kaffee besser nur in Maßen, Alkohol möglichst gar nicht. Als Durstlöscher im Sommer eignen sich lauwarme Getränke am besten.


3. Kneippen

Eine Kneippkur im eiskalten Bach oder Armbecken erfrischt. Wer regelmäßig im Kühlen planscht, trainiert auch die Thermoregulation seines Körpers. Bei Herz-Kreislauf-Leiden vorher den Arzt fragen!

4. Deo benutzen

Mal mit einem Flair Rose, mal mit einem Hauch Limette: Als Roller, Gel oder Spray sorgt ein Deodorant für neue Frische. Der Duftspender überdeckt unangenehmen Geruch, manche Inhaltsstoffe bremsen Bakterien aus, die den Schweiß auf der Haut zersetzen. Wer zu Hautproblemen oder Allergien neigt, sollte Produkte verwenden, die keine Konservierungs- oder anderen Zusatzstoffe enthalten. Deos sind oft mit Antitranspiranten kombiniert.

Antitrans­pirante hemmen die Schweißbildung. Sie enthalten Aluminiumsalze, die die Drüsen mit einem Pfropf abdichten. Die Wirkstoffe sind in Verdacht geraten, das Brustkrebsrisiko zu erhöhen, wissenschaftlich bewiesen ist das nicht. Das Bundesinstitut für Risikobewertung rät, Aluminiumsalze sparsam anzuwenden. Also nicht nach der Rasur oder auf geschädigter Haut aufzutragen.

5. Mit der Luft wedeln

Machen Sie es so cool wie die Südländer, die mit ihrem Fächer immer für ein laues Lüftchen sorgen. Die frische Brise kühlt den Schweiß auf der Haut besonders gut.

6. Achseln rasieren

Sprießen die Haare unter den Achseln, sammelt sich dort besonders viel Schweiß. Das Sekret ist ein gefundenes Fressen für die Hautbakterien. Greifen Sie also öfter zum Rasierapparat.

7. Salbeitee trinken  

Auch wenn nicht genau bekannt ist, wie die Wirkstoffe die Schweißbildung hemmen: Viele Patienten schwören auf Salbeitee oder andere Zubereitungen der Heilpflanze. Lassen Sie sich in der Apotheke beraten.

8. Entspannen

Wenn Ihnen oft Angstschweiß zu schaffen macht, bieten sich Entspannungsverfahren an. Probieren Sie zum Beispiel autogenes Training oder Yoga aus.



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