5 Tipps für eine sanfte Haarentfernung

Schön glatt: Im Sommer werden störende Haare an Beinen, Armen oder unter den Achseln gerne entfernt. Was bei empfindlicher Haut zu beachten
von Petra Haas, aktualisiert am 17.08.2016

Hingucker: Schöne Beine, ohne störende Härchen

Gallery Stock / Rolf Buderer

1. Haut vorbereiten

Eine lauwarme Dusche entspannt die Poren und beseitigt Staub sowie überschüssiges Fett. Zusätzlich bereitet ein sanftes Peeling die Haut gut auf das Enthaaren vor. Danach nicht eincremen! Längere Haare, etwa in der Bikinizone, vor der Nassrasur am besten mit einem Haar-und Bartschneider mit Schutzkamm etwas stutzen.

2. Nass- oder Trockenrasur?

Beliebt und unkompliziert: die Nassrasur. Experten raten zu einer hochwertigen Wechselklinge, einem milden Rasiergel und dazu, die Haare in Wuchsrichtung zu kappen – das vermeidet Hautreizungen. Epiliergeräte reißen das Haar samt Wurzel aus, die Haut bleibt bis zu zwei Wochen haarfrei. Nichts für Schmerzempfindliche, ebenso wie Fertigwachsstreifen!

Eine Trockenrasur eignet sich prima für sensible Bereiche wie Achseln, Bikinizone oder die trockene Haut an den Schienbeinen.

Noch nicht die passende Methode gefunden? Der Hautarzt oder Apotheker hilft weiter!

Haarige Veränderungen

Sprießende Härchen am Kinn? Während die Achsel- und Schambehaarung bei älteren Frauen abnimmt, kann sie an anderen Stellen zunehmen. Oft ist eine nachlassende Östrogenproduktion Ursache, die harmlos ist. Veränderungen, die im Alter erstmals auftreten, beim Arzt ansprechen.


3. Rasur gut planen

Manchmal ist eine Rasur bereits am Vortag zu empfehlen. Etwa wenn am nächsten Morgen ein Deodorant verwendet wird, das Aluminiumsalze oder Alkohol enthält. Ein Tag am See oder in der Therme? Frisch enthaart, könnte die Haut auf das Wasser und die Sonnencreme mit starkem Ziepen reagieren.

4. Haut eincremen

Jede Enthaarungsmethode stresst die Haut. Umso wichtiger ist es, diese im Anschluss zu pflegen. Prima für danach sind Lotionen mit Harnstoff, Aloe vera, Nachtkerzenöl und Glyzerin – sie spenden Feuchtigkeit und beruhigen gereizte Haut. Fragen Sie Ihren Apotheker nach einem Präparat. Bei Diabetes kann ein desinfizierendes Spray sinnvoll sein.

5. Laser nur beim Profi

Blitz und weg: Hersteller werben mit Geräten für den Hausgebrauch, die Härchen mittels Lichtimpulsen dauerhaft verschwinden lassen. Laser- oder Lichttechniken nur beim Facharzt durchführen lassen, raten Experten. Unerwünschte Haut- und Pigmentschäden könnten sonst die Folge sein.


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