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Das hilft gegen Altersflecken

Sie sind nicht schön, aber ungefährlich. Altersflecken befinden sich häufig im Gesicht. Wie sie sich behandeln lassen, verrät eine Hautärztin

Warum hat man am Popo keine Altersflecken? Ganz einfach: weil unser Allerwertester die Sonne nicht zu sehen bekommt. Die Pigmentstörungen entstehen nämlich im Zusammenspiel mit UV-Licht, sind eine Spätfolge von zu viel Sonne. Deshalb erscheinen Altersflecken im Gesicht und an den Händen besonders häufig. Das verhindert nur Sonnenschutz.

Etwa 90 Prozent aller deutschen Senioren haben Altersflecken. Die erste gute Nachricht: Die Flecken sind meist harmlos, sollten aber unbedingt von einem Hautarzt begutachtet werden. Die zweite: Gegen das kosmetische Problem lässt sich vorgehen – das sind Altersflecken vor allem, wenn sie sich an gut sichtbaren Stellen, etwa im Gesicht, befinden. Die wichtigsten Verfahren erklärt Dermatologin Sylvia Kim aus Buxtehude.



Mit der Lasertechnik lassen sich viele Altersflecken entfernen

Laser

Flecken lassen sich ganz gezielt mit dem Laser oder IPL-Technologie behandeln.

So funktioniert’s:

Der Laser gibt starke Energieimpulse ab, die das pigmentierte Gewebe entzünden und zerstören. Dadurch wird die Immunabwehr der Haut aktiv und transportiert die Pigmente ab.

Risiken:

Der behandelte Bereich kann anschwellen. Manchmal entzündet er sich.

Sonstiges:

Patienten müssen drei Monate lang die Sonne meiden! Für gute Effekte sind mehrere Behandlungen nötig.

Preis:

Je nach Größe ab 50 Euro pro Sitzung.



Viele Frauen wünschen sich einen makellosen Teint – ohne Altersflecken

Dermabrasion

Ein mechanisches Verfahren zur Entfernung der obersten Hautschicht.

So funktioniert’s:

Der Hautarzt schleift die Hautoberfläche unter örtlicher Betäubung mit einer Fräse vorsichtig ab. So entsteht eine Schürfwunde, unter der neue Haut wachsen kann. Sie sieht geglättet und frischer aus.

Risiken:

Ist die Dermabrasion zu aggressiv, können Narben entstehen.

Sonstiges:

Die Haut braucht zwei Wochen, bis der Schorf abfällt. Sie kann wochenlang gerötet sein.

Preis:

Ab zirka 1800 Euro.



Peelings helfen bei der Hauterneuerung. Die Variante beim Arzt kann sogar Altersflecken aufhellen

Peelings

Der Hautarzt entfernt die oberste Hautschicht mit chemischen Mitteln.

So funktioniert’s:

Der Arzt trägt zum Beispiel Fruchtsäure (AHA) auf die Haut auf, die relativ mild wirkt. Tiefer gehen Tricholoressigsäuren (TCA) zu Werk. Der Effekt: Hautschüppchen werden gelöst, die Haut bildet neues und dichteres Kollagen, wirkt straffer und glatter.

Risiken:

Manchmal kommt es zu vorübergehenden Rötungen und Infektionen.

Sonstiges:

Drei Monate lang keine Sonne! Nicht geeignet für Menschen mit sensibler Haut.

Preis:

Ab zirka 250 Euro.



Aufhellende Cremes bleichen Pigmentflecken aus

Bleichcremes

Schonend und für zu Hause: Die Altersflecken im Gesicht und anderswo mit einer Bleichcreme behandeln.

So funktioniert’s:

Inhaltsstoffe wie  Brunnenkresse, Vitamin C oder Dioic Acid bleichen die Flecken aus und drosseln die Pigmentbildung der Haut.

Risiken:

Manche Inhaltsstoffe werden nicht gut vertragen.

Sonstiges:

Die Behandlung erfordert Geduld – erst nach mehreren Wochen zeigen sich erste Effekte. In der Zwischenzeit kann man die Flecken mit stark deckendem Camouflage-Make-up kaschieren.

Preis:

Ab zirka 8 Euro.




Bildnachweis: Thinkstock/PhotoDisc, W&B/ Schneider, Image Source/RYF, W&B/Marcel Weber

Anne-Bärbel Köhle / Senioren Ratgeber; 27.01.2011, aktualisiert am 31.07.2012
Bildnachweis: Thinkstock/PhotoDisc, W&B/ Schneider, Image Source/RYF, W&B/Marcel Weber

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