Wenn das Herz schlägt, fließen jedes Mal elektrische Ströme durch diesen Muskel. Diese Herzströme lassen sich an der Körperoberfläche messen und in einem Elektrokardiogramm, kurz EKG, aufzeichnen. Dafür befestigt der Arzt Elektroden an Brustwand, Armen und Beinen, um die Erregung und ihre Ausbreitung in jedem Abschnitt der Herzmuskulatur zu überprüfen.
Die Herzstromkurve besitzt charakteristische Wellen und Zacken, die sich mit jedem Herzschlag wiederholen, und zwar ca. 70- bis 80-mal in der Minute. Weicht die Kurve vom typischen Verlauf ab, kann dies auf eine Herzerkrankung hindeuten. Damit der Arzt das EKG besser analysieren kann, sind die Ausschläge der Kurve mit Buchstaben (P, Q, R, S, T) gekennzeichnet.