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Arthrose (1):
Sport fürs Knie

Gezielte Bewegung bremst den Knorpelabbau im Gelenk und lindert die Schmerzen

Radfahrer

War rastet, der rostet – wohl dosiertes Training tut gut

Zu viel davon ist schlecht, zu wenig aber erst recht: Bewegung ist der eigentliche Sinn und Zweck eines Gelenks, dafür wird es gebraucht. Es verbindet als mobiles Element die unbeweglichen Knochenanteile miteinander. Doch wer ein Gelenk wie das Knie nicht benutzt, riskiert, dass es irgendwann nicht mehr gut funktioniert, dass es nicht mehr „geschmiert“ wird. Die blutgefäßlosen Knorpel, jene Stoßdämpfer zwischen den Knochenanteilen eines Gelenks, können nur ihre Pufferaufgabe erfüllen, wenn sie ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden.

 

 

Und die liefert die Gelenkschmiere, eine Flüssigkeit im Gelenkspalt, die von einer gut durchbluteten Gelenkinnenhaut gebildet wird. Jede Bewegung sorgt also dafür, dass frische Schmiere gebildet und verteilt wird. Ein Gelenk aber zu bewegen und sogar Sport zu treiben, wenn es abgenutzt ist und einen Knorpeldefekt aufweist wie bei einer Arthrose, war unter Ärzten lange Zeit umstritten.



Elke Schurr, Senioren Ratgeber / GesundheitPro; 21.11.2008, aktualisiert am 09.04.2010
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