Mit 60 trifft es auch das starke Geschlecht – die Haut wird dünn und schlaff. Was Sie dagegen tun können
Problemzonen: Gesicht und Beine
Männer sind wahre Dickhäuter. Ihre Haut ist nicht nur etwa 20 Prozent dicker als die der Frauen – sie ist auch fettiger und speichert mehr Feuchtigkeit. „Deshalb vertragen viele Männer in jungen Jahren selbst aggressive Waschsubstanzen und müssen sich, im Gegensatz zu Frauen, auch nicht regelmäßig eincremen“, sagt die Dermatologie-Professorin Ingrid Moll vom Universitätsklinikum Hamburg- Eppendorf.
Das ändert sich jedoch: „Ab etwa 60 wird Männerhaut zunehmend dünner, schlaffer, trockener und empfindlicher“, weiß Moll. Es gibt erste Anzeichen dafür: Die Haut spannt oder juckt nach dem Waschen. Gesicht, Unterschenkel und Unterarme neigen besonders stark zum Austrocknen. Ein rein kosmetisches Problem? „Keineswegs“, warnt Moll. „Wer auch noch unter Arterienoder Venenproblemen leidet, riskiert bei unzureichender Pflege ein offenes Bein.“
Senioren Ratgeber;
01.07.2009, aktualisiert am 04.09.2009
Superbild Bildagentur/ B.S.I.P.
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