Ein aufrechter Oberkörper erleichtert das Atmen. Deshalb ist es gut, sich am Tag für 20 Minuten im Bett aufzusetzen. Lagern Sie dafür Kissen unter den Armen und eine Rolle unter den Knien des Kranken, ein Kissen am Bettende gibt Halt.
Der Kranke sitzt aufrecht auf der Bettkante. Legen Sie ihm Ihre Hände auf die Flanken. Bitten Sie ihn nun, gegen Ihre Hände zu atmen. Üben Sie leichten Druck aus, wenn der Bettlägerige ausatmet.
Der Patient soll regelmäßig tief ein- und ausatmen. Lassen Sie ihn einen Luftballon aufblasen, oder ermutigen Sie ihn, gegen einen Wattebausch zu pusten. Auch sinnvoll: Mit einem Strohhalm Flüssigkeiten aufwirbeln.
Halten Sie den Kranken so fest, dass er stabil steht oder auf der Bettkante sitzt. Bitten Sie ihn, seine Arme abwechselnd nach oben zu strecken. Erst den rechten Arm nach oben, dabei tief atmen, wieder senken und ausatmen. Jetzt mit dem linken Arm. Fünf Mal wiederholen.
Extra-Tipps
Sorgen Sie regelmäßig für Frischluft im Krankenzimmer. Auch Lachen und Singen fördern die Belüftung der Lunge.
Raphaela Birkelbach / Senioren Ratgeber;
28.02.2011
Bildnachweis: W&B/Martina Ibelherr, Fotolia/WaveBrakeMediaMicro/2011
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