Arznei-Klassiker: Opiate

Opiate sind starke Schmerzmittel. Apotheker Dr. Martin Allwang erklärt, wie sie wirken und welche Nebenwirkungen auftreten können
von Dr. Martin Allwang, 16.09.2015

Alternative zur Tablette: Das Schmerzpflaster

W&B/Martin Ley

Wobei hilft die Arznei?

Opiate lindern chronische Schmerzen, die mit anderen Medikamenten oder Verfahren zur Schmerzlinderung nicht ausreichend zu beherrschen sind.

Was macht der Stoff im Körper?

Die Wirkstoffe hemmen unter anderem die Schmerzwahrnehmung im Gehirn.

Gramm oder Milligramm – wie viel Wirkstoff erhält der Patient?

Je nach Wirkstoff kann die Dosis einige hundert Milligramm oder wie bei Buprenorphin nur Bruchteile eines Milligramms betragen.

Vor oder besser nach dem Essen schlucken?

Wichtiger als der Zeitpunkt der Einnahme ist es, das Medikament wie verordnet zu nehmen, damit starke Schmerzen gar nicht erst entstehen. Übrigens ist die Wirkung besonders gleichmäßig, wenn das Mittel nicht geschluckt, sondern als Pflaster aufgeklebt wird.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Am meisten belasten die Patienten Verstopfung und Kreislaufbeschwerden. 

Allwangs Extratipp:

Wenn Sie sich genau an die ärztliche Verordnung halten, ist die Gefahr, abhängig zu werden, gering.

W&B/Bernhard Huber

Unser Experte:

Apotheker Dr. Martin Allwang leitet die fachwissenschaftliche Redaktion des Wort & Bild Verlags.


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