Zehn Ideen für die Fastenzeit

Von Aschermittwoch bis Ostersonntag ist wieder Fasten angesagt. Sie wissen nicht, worauf Sie verzichten wollen? Wir haben da ein paar Anregungen

von Stephan Soutschek , aktualisiert am 08.02.2016

Apfel statt Keks: Verzichten Sie in der Fastenzeit zum Beispiel auf Süßigkeiten

Fotolia/jd Photodesign

Ursprünglich diente die Fastenzeit vor allem dazu, dass gläubige Christen sich mit Beten und einer verringerten Nahrungsaufnahme auf Ostern vorbereiteten. Heutzutage nutzen auch viele nichtreligiöse Menschen die Fastenzeit, um bewusst eine Zeit lang bestimmten Dingen zu entsagen, zum Beispiel Schokolade oder Rauchen.

Freiwilliger Verzicht hat Vorzüge

Verzicht kann ein Gewinn sein. Nicht nur für das Selbstbewusstsein. Eine selbst auferlegte Auszeit kann auch der Startschuss sein, um die bisherige Lebensweise zu überdenken und von schlechten Angewohnheiten zu lassen.


Sie möchten sich in der Fastenzeit einer kleinen Herausforderung stellen? Dann haben wir zehn Vorschläge für Sie.

Ein kleiner Hinweis vorab: Wer weniger essen oder sich bestimmte Lebensmittel sparen möchte, sollte sich vorsichtshalber von seinem Arzt das Okay dazu geben lassen – im Alter kann es sonst leicht zu einem Nährstoffmangel kommen.


Zehn Ideen für die Fastenzeit: Darauf können Sie verzichten

  • Dunkle Schokolade
    Thinkstock/istock

    Süßigkeiten

    Schokolade, Kekse, Gummibärchen – dieser süße Dreiklang ist für ungezählte Fettpölsterchen an Bauch und Hüften verantwortlich. Wenn Sie ansonsten nur zu gerne zu den Leckereien greifen, versuchen Sie doch einmal für vierzig Tage darauf zu verzichten. Ihre schlanke Linie wird es Ihnen danken.

    1/10

  • Mann schaut Fern
    F1online/Image Source/Nick White

    Fernsehen

    223 Minuten verbrachte der Durchschnittsdeutsche im Jahr 2015 täglich vor dem Fernseher. Nutzen Sie doch für vierzig Tage zumindest einen Teil dieser Zeit ganz bewusst für andere Aktivitäten: Ausgehen, Freunde einladen, Musik hören, gute Bücher lesen, Spazieren gehen ...

    2/10

  • Rumpsteak
    Fotolia/HL Photo

    Fleisch und Wurst

    Warum nicht einmal für eine bestimmte Zeit auf tierische Lebensmittel verzichten? Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung rät übrigens, nicht mehr als 300 bis 600 Gramm Wurst und Fleisch pro Woche zu verzehren. Die meisten essen deutlich mehr. Auch hier gilt: Wer unsicher ist, ob seine Ernährung ausgewogen bleibt, erkundigt sich im Zweifel beim Arzt.

    3/10

  • Zigaretten
    PhotoDisc/RYF

    Rauchen

    Eine der schädlichsten Gewohnheiten überhaupt. Die Fastenzeit ist ein guter Zeitpunkt, davon abzulassen. Und wenn Sie die 40 Tage durchgehalten haben: am besten gar nicht erst wieder zu den Glimmstengeln greifen.

    4/10

  • Richtig reden bei Konflikten
    Shotshop/Danstar

    Streit um Nichtigkeiten

    Immer das letzte Wort haben, nie nachgeben: Das kann ganz schön anstrengend sein. Vor allem, wenn das Gegenüber es genauso hält. Verzichten Sie vierzig Tage lang bewusst auf unnötigen Streit. Suchen Sie in Konflikten nach Kompromissen, mit denen beide Seiten gut leben können, sprechen Sie Probleme rechtzeitig an, bevor Sie aus der Haut fahren und lächeln Sie doch einmal über Marotten bei anderen hinweg, die Sie sonst stören.

    5/10

  • Flaschen mit Alkohlischen Getränken
    Thinkstock/Hemera

    Alkohol

    Alkohol enthemmt, trübt die Sinne, schadet unter anderem Leber und Nerven und kann den Blutdruck erhöhen. Gute Gründe also, sich zumindest für gewisse Zeit in Abstinenz zu üben. Wer unter Alkoholsucht leidet, sollte sich vertrauensvoll an seinen Hausarzt oder eine Suchtberatungsstelle wenden.

    6/10

  • Frische Lebensmittel
    Shotshop/Photographee eu

    Plastiktüten

    Der Durchschnittsdeutsche verbraucht im Jahr 71 Plastiktüten. Insgesamt häufen sich bundesweit so jährlich 68.000 Tonnen Plastiktüten an (Quelle: Bundesumweltamt). Das ist Müll, der sich vielfach vermeiden ließe. Packen Sie Ihre Einkäufe an der Supermarktkasse nicht in Plastiktüten, die Sie hinterher wegwerfen. Nehmen Sie besser einen Rucksack oder Stofftüten von zu Hause mit, die Sie öfter verwenden können.

    7/10

  • Seniorin fährt Rad
    W&B/Martin Ley

    Autofahren

    Manche Erledigungen sind ohne Auto natürlich kaum zu bewerkstelligen. Für viele andere gilt das allerdings nicht. Für den Weg zum Supermarkt, zum Kaffeeklatsch oder zum Stadtbummel reichen oft Fahrrad, öffentliche Verkehrsmittel oder die eigenen Beine aus.

    8/10

  • Seniorin ordnet Papiere
    Thinkstock/iStockphoto

    Unangenehmes aufschieben

    "Prokrastination" nennen das Fachleute, wenn jemand lästige Aufgaben vor sich herschiebt, anstatt sie zu erledigen. Ein bisschen neigt wahrscheinlich jeder Mensch dazu. Doch Unerledigtes beschäftigt uns oft im Hinterkopf und verursacht so erst recht Stress.

    9/10

  • Frau kocht Eintopf
    Fotolia/Jack F.

    Fertigprodukte

    Klar: Fertigprodukte können auch Vorteile haben. Doch oft werden ihnen zu viel Salz und künstliche Zusatzstoffe beigemengt. Warum nicht das Essen in der Fastenzeit möglichst frisch zubereiten? Eine selbst gekochte Suppe stellt keinen riesigen Aufwand dar – geschmacklich schlägt sie ihre Artgenossen aus der Tüte aber oft um Längen.

    10/10


Bildnachweis: PhotoDisc/RYF, W&B/Martin Ley, Thinkstock/istock, Shotshop/Photographee eu, Fotolia/HL Photo, F1online/Image Source/Nick White, Thinkstock/Hemera, Fotolia/jd Photodesign, Fotolia/Jack F., Thinkstock/iStockphoto, Shotshop/Danstar

ReadSpeaker

So lassen Sie sich unsere Artikel vorlesen  »

Seniorin am Laptop

Newsletter abonnieren

Hier können Sie unseren kostenlosen Newsletter abonnieren »

Sollten über 70-Jährige ihre Fahrtauglichkeit überprüfen lassen müssen?

© Wort & Bild Verlag Konradshöhe GmbH & Co. KG

Weitere Online-Angebote des Wort & Bild Verlages