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Kalte Füße vermeiden

Weitere Hausmittel im Überblick

Lavendel

Lavendelduft entspannt und beruhigt

Unbedingt. Unsere Füße sind eine Art Fühler, die registrieren, ob die Temperatur in der Umgebung angenehm ist oder nicht. Ob kalte Hände oder Füße – sie signalisieren dem Körper: Achtung, Durchblutungsstörung! Die Folge: Wir können schlechter einschlafen. Gute Gegenmittel: Wechselduschen oder ein zehnminütiges Fußbad in 38 Grad warmem Wasser kurz vor dem Schlafengehen.


Wer häufig unter kalten Füßen oder Händen leidet, sollte vorsichtshalber zum Arzt gehen und die Ursache abklären lassen. Hinter Durchblutungsstörungen können sich ernsthafte Ursachen wie Gefäßverengungen verbergen.


Seniorin mit Schlafmaske

Schlafbrille: Hilft beim Abschalten

Heiße Milch mit Honig trinken


Hilft. Das Heißgetränk entspannt und fördert das Einschlafen. Ein weiterer Grund für die schlaffördernde Wirkung ist die in Milch enthaltene Aminosäure Tryptophan. Sie ist ein Baustein des „Glückshormons“ Serotonin, das eine wichtige Rolle bei der Einleitung des Schlafs spielt.


„Grundsätzlich sollten Sie abends nicht zu viel trinken – vor allem keine harntreibenden Getränke wie Tee“, weiß Zulley. Tipp: Stellen Sie sich jeden Morgen Ihre Trinkration für den Tag zusammen. So behalten Sie den Überblick. Tanken Sie morgens und mittags mehr, abends weniger Flüssigkeit.



Vor Mitternacht zu Bett gehen


Der Schlaf vor Mitternacht ist der gesündeste? Irrtum! Entscheidend ist, dass die Tiefschlafphasen, also der Schlaf, bei dem sich Körper und Psyche erholen, in den ersten fünf Stunden nach dem Einschlafen möglichst ohne Störung ablaufen. Ob wir vor oder nach Mitternacht zu Bett gehen, spielt keine Rolle. „Jeder muss für sich selbst herausfinden, wann seine ideale Zeit zum Schlafengehen ist“, sagt Zulley. „Senioren machen häufig den Fehler, zu früh schlafen zu gehen, und ärgern sich dann, im Morgengrauen wach im Bett zu liegen.“

Abends Sport treiben


Körperliche Anstrengung am Abend fördert bis ins hohe Alter einen besseren Schlaf. Das ist wahr. „Allerdings müssen Dosis und Zeitpunkt stimmen“, betont der Kölner Sportwissenschaftler Professor Ingo Froböse. Auf schweißtreibende Sportarten wie Tennis oder Jogging sollten Sie verzichten. „Wer sich verausgabt, schläft unruhiger als sonst“, sagt Froböse. „Idealer Zeitpunkt für Sport ist der späte Nachmittag oder frühe Abend. Körper und Geist sollten mindestens noch zwei Stunden vor dem Zubettgehen Zeit haben, um abzuschalten.“

Zimmer abdunkeln


Nicht unbedingt. Für einen erholsamen Schlaf ist ein dunkler Raum zwar das A und O. Das hängt mit dem körpereigenen schlaffördernden Hormon Melatonin zusammen. Es wird ausgeschüttet, sobald es draußen dunkel wird. „Dafür muss es aber nicht stockdunkel sein. Das macht einigen Menschen eher Angst. Ein gedimmtes Dauerlicht, das von außen ins Schlafzimmer fällt, ist völlig in Ordnung“, weiß Zulley.

Üppige Mahlzeiten vermeiden


Hilft meist. „Ein Körper, der nach etwas Deftigem mit Verdauen beschäftigt ist, ist nicht auf Schlafen eingestellt“, sagt Antje Gahl von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Leicht verdaulich und somit bekömmlich als Abendessen sind beispielsweise gedünsteter Fisch oder belegte Brote mit Geflügelfleisch oder Frischkäse.


Aber nicht jeder braucht sich an solche Tipps zu halten. „Manche Menschen vertragen selbst spätabends noch üppige Speisen und haben keinerlei Schlafprobleme“, weiß Gahl.



Petra Haas / Senioren Ratgeber; 19.11.2009
Corbis GmbH/Ole Graf, F1 online digitale Bildagentur GmbH/Westend61

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