Piep, piiep, piiiep! Für die einen ist der Wecker ein Folterinstrument – für andere, die schlecht hören, kann er gar nicht schrill genug klingeln. Der klassische Wecker hat Konkurrenz bekommen. Neuere Modelle lassen die Sonne aufgehen oder wünschen guten Morgen.
Weckerkunde
Ein Wecker, der neben einem Ton helle und auffällige Lichtblitze über dem Bett aussendet und gleichzeitig vibriert? Ein gutes Hilfsmittel für Menschen, die schlecht hören. Für die Vibration legt der Schläfer ein etwa handtellergroßes Kissen unter sein Kopfkissen, das mit dem Wecker durch ein Kabel verbunden ist.
Tipp: Testen Sie vorher: Ist die Anleitung einfach und verständlich, das Lichtsignal oder das Vibrieren auffällig genug, sodass es Sie auch wach macht? Modelle gibt es ab etwa 40 Euro.
Fazit: Ein praktischer Alltagshelfer für Schwerhörige.
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Lichtwecker simulieren einen Sonnenaufgang – die Intensität nimmt schrittweise innerhalb 30 Minuten vor Weckbeginn zu, so hat der Körper länger Zeit, wach zu werden. Die zunehmende Helligkeit dringt durch das geschlossene Augenlid auf den Sehnerv, der mit dem Gehirn verbunden ist. Sie bewirkt, dass das Schlafhormon Melatonin abgebaut wird und gleichzeitig Botenstoffe ausgesendet werden, die den Körper auf den kommenden Tag einstimmen.
Tipp: Lichtwecker sollten mindestens 250 Lux leisten. Gute Modelle bekommt man ab 100 Euro.
Fazit: Für Morgenmuffel.
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Der Schlafphasenwecker registriert Bewegungen – und erkennt so, laut Hersteller, wann man tief und wann man eher leicht schläft. Der Wecker hat entweder einen kleinen Sensor, der am Handgelenk getragen wird, oder der Wecker selbst ist eine Armbanduhr. In beiden Fällen stellt man ein Zeitfenster ein, in dem man durch Piepsen geweckt werden möchte.
Tipp: Das Tragen des Sensors oder der Uhr ist gewöhnungsbedürftig. Ab etwa 170 Euro.
Fazit: Für Technikbegeisterte.
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Vogelgesang, Meeresrauschen, Grillengezirpe, Regen – wer morgens weder lautes Weckerschrillen noch euphorische Radiomoderatoren verträgt, ist mit einem Modell, aus dem solche Naturklänge ertönen, gut beraten.
Tipp: Lässt sich der Wecker einfach bedienen? Testen Sie vor dem Kauf die Weckmelodien – klingen sie blechern oder ganz natürlich? Lässt sich die Lautstärke variieren? Einfache Modelle erhält man bereits ab etwa 20 Euro.
Fazit: Für Naturfans.
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Sie möchten morgens nicht nur geweckt werden, sondern auch die Uhrzeit, das Datum und den Wochentag angesagt bekommen? Dann ist ein sprechender Wecker eine gute Lösung. Einige Modelle haben extragroße, digitale Ziffern und sind gut ablesbar. Ideal sind funkgesteuerte, sodass Sie sich die Umstellung von Winter- auf Sommerzeit und umgekehrt künftig sparen können.
Tipp: Achten Sie auf eine leichte Handhabung. Ist die Ansage deutlich zu verstehen? Ab etwa 35 Euro.
Fazit: Für Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen und Vergessliche.
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Sie wachen nachts auf und möchten nicht länger orientierungslos nach dem Wecker auf dem Nachtkästchen tasten? Mit einem Projektionsmodell kann Ihnen das nicht passieren – es wirft die aktuelle Uhrzeit an Wand oder Decke. Voraussetzung: Es muss im Raum dunkel genug sein, sonst erkennt man die Ziffern nicht.
Tipp: Ist die Projektion deutlich und groß genug, und lässt sie sich manuell in verschiedene Richtungen einstellen? Ab 25 Euro.
Fazit: Für Menschen, die nicht länger im Dunkeln tappen wollen.
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Petra Haas, Senioren Ratgeber;
30.04.2012
Bildnachweis: W&B/Dr. Ulrike Möhle, Panthermedia/Martin Kosa/RYF, F1online/Image Source
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