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Erektile Dysfunktion:
So wirken Potenzmittel

Damit die Pillen richtig zum Zuge kommen können, muss auf jeden Fall die Lust auf Sex vorhanden sein

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Klingt erstaunlich: Entspannung ist die Voraussetzung dafür, dass es mit der Erektion klappt. Denn sind die Arterienmuskeln im Penis relaxt, können sich die Gefäße weiten und mehr Blut in die Schwellkörper lassen. Dahinter steckt pure Biochemie: Meldet das Gehirn Lust, wird vermehrt der Botenstoff cGMP ausgeschüttet, der das Lockerlassen erst bewirkt.

 
Für das Ende der Erektion sorgt sein Gegenspieler PDE5. Hier setzen Wirkstoffe wie Sildenafil an: Sie blockieren das Spaltenzym, sodass die Arterien weit bleiben und die Schwellkörper gefüllt. Die Erektion hält länger an, ihre Dauer hängt aber von Präparat und Dosis ab.


Drei solcher rezeptpflichtigen Potenzmittel gibt es heute, das erste ist seit zehn Jahren auf dem Markt. Wegen möglicher Neben- und Wechselwirkungen, vor allem mit Herzmedikamenten, muss ein Arzt die Erektionsverstärker verschreiben. Zaubern können die Pillen nicht: Die Lust auf Sex bleibt Bedingung.



Senioren Ratgeber / SeniorenPro; 20.08.2008, aktualisiert am 15.02.2010
W&B/Ulrike Möhle

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