Wo gibt’s das?
Step- oder Aqua-Aerobic, Thairobic oder Jazz Dance? Alles Spielarten des Aerobic, die mehr oder weniger ihren Schwerpunkt auf das Kreislauftraining legen. Wenn Sie also in Volkshochschulen, Fitness-Clubs oder auch Sportvereinen einen Kurs machen wollen, sollten Sie diese Begriffe kennen. Übrigens: In der Gruppe macht es am meisten Spaß. Lernen sollten Sie es bei einem ausgebildeten Aerobic-Trainer.
So geht`s:
Jede Aerobic-Trainingseinheit besteht aus drei Phasen. Im Aufwärm-Teil (Warm-up) kommt der Körper langsam über kleine Übungen im Stand oder durch Laufen in der Halle auf Betriebstemperatur. Im Hauptteil (Cardio-Phase) sorgen die auf temporeiche Musik abgestimmten Schrittkombinationen für Kondition. 20 Minuten lang wird ein Sechstel aller Muskeln in Bewegung gehalten. Im Abwärmteil (Cool-down-Phase) kommen Kräftigungsübungen im Stehen, Liegen und Sitzen hinzu. Das Tempo ist verringert, die Herzfrequenz sinkt. Abschließende Dehnungsübungen lockern die Muskeln.
Für wen?
Wer gerne tanzt und sich von Rhythmen mitreißen lässt, vor allem aber so richtig ins Schwitzen geraten will, wird Aerobic lieben. Da es verschiedene Belastungsstufen gibt (low impact für Anfänger ist weniger anstrengend als high impact für Fortgeschrittene), können auch Ältere und Untrainierte einsteigen. Inzwischen gibt es spezielle Aerobic-Kurse für Senioren.
Eine typische Übung:
„Grapevine“: Schrittkombination mit 4 Schlägen (4 beats)