Wer sich viel bewegt, braucht auch mal eine Pause, weiß Holger Gabriel, Professor für Sportmedizin an der Universität Jena
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Viele Senioren haben Angst, sich beim Sport zu verletzen.
Diese Angst ist in den meisten Fällen unbegründet. Eine große deutsche Studie hat ergeben, dass aktive Senioren von Verletzungen kaum betroffen sind. Es spricht also nichts gegen einen Einstieg im hohen Alter. Vorausgesetzt, man beachtet einige Dinge, zum Beispiel, dass Kranke am besten unter professioneller Anleitung trainieren.
Wie findet man heraus, wie viel Bewegung guttut?
Gute Gradmesser sind das eigene Wohlbefinden und ein ärztlicher Gesundheits-Check. Bewegung soll vor allem Spaß machen. Wer sich zum Beispiel nach einer Fahrradtour nur schlecht erholt, sollte beim nächsten Mal einen Gang herunterschalten.
Holger Gabriel ist Professor für Sportmedizin am Institut für Sportwissenschaften an der Universität Jena
Warum ist es wichtig, sich Pausen zu gönnen?
Wer sich regelmäßig bewegt, findet schnell heraus, dass die Quelle für Leistung in der Regeneration liegt. Vermeiden Sie jeglichen Leistungsdruck. Dieser kann der Gesundheit schaden.
Sorgen, Kummer, Stress – kann Bewegung dagegen helfen?
Menschen im Stress vertragen nicht noch zusätzlich Sport. Sie sollten ihren Kopf erst freibekommen. Am besten geht das durch ausgedehnte Spaziergänge an der frischen Luft im Grünen.
Ist bei leichtem Schnupfen Sport tabu?
Nein. Sie müssen sich jedoch schonen, wenn Symptome wie Husten, Schmerzen im Hals, Abgeschlagenheit, Fieber, Glieder-, Kopf- und Nackenbeschwerden hinzukommen.
Petra Haas, Senioren Ratgeber / GesundheitPro;
14.08.2009
W&B/Peter Scheere/FSU, Bananastock
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