Muckibuden, in denen Bodybuilder vor Spiegeln ihren Bizeps trimmen und Frauen in hautengen Bodys zu Aerobic-Rhythmen hüpfen, sind passé. Immer mehr Studios bieten Älteren mit Krankheiten wie Osteoporose, Arthrose oder Diabetes ein auf sie zugeschnittenes Fitness-Programm unter Gleichgesinnten an, das hilft, schmerzfreier, selbstbewusster und länger eigenständig zu leben.
Kursauswahl
Yoga, starker Rücken, Zumba oder Qigong – in der Gruppenfitness können Sie nach Lust und Laune an ganz verschiedenen Kursen teilnehmen. Testen Sie, was Ihnen guttut. Viele Krankenkassen gewähren bei Präventionskursen einen Zuschuss.
Die vier Trainings-Pfeiler
Kraft und Ausdauer, Gleichgewicht und Beweglichkeit sind die Grundpfeiler eines ganzheitlichen Trainingsprogramms. Lassen Sie sich einen Plan zuschneiden, der individuell auf Sie abgestimmt ist, jedoch alle vier Komponenten berücksichtigt. Chipgesteuerte Kraftgeräte eignen sich ideal, weil sie sich automatisch auf die übende Person einstellen und so Fehlbelastungen verhindern.
Gute Betreuung
Ein Trainer sollte regelmäßig Rundgänge durch das Studio machen, auf Fragen eingehen oder bei Fehlern korrigieren. Beim Erstellen des Trainingsplans berücksichtigt er Vorerkrankungen, Beschwerden und eigene Ziele. Alle drei bis sechs Monate sollte der Plan verändert werden – das sorgt für Fortschritte. Ideal ist es, wenn zum Team neben Fitness-Experten auch ein Ernährungsberater und ein Physiotherapeut gehören.
Petra Haas / Senioren Ratgeber;
13.02.2012
Bildnachweis: Shotshop/Robert Kneschke
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