Die einen meiden vor allem Fettes und ernähren sich "Low Fat". Die anderen zählen die Kohlenhydrate in Brot, Nudeln, Kartoffeln und Süssem und essen "Low Carb", um Blutzuckerspitzen zu vermeiden, die erneut hungrig machen. Die Experten sind sich noch nicht einig, welcher Ansatz wirksamer ist. Australische Forscher stellten kürzlich im direkten Vergleich fest: Mit beiden Methoden purzelten die Pfunde gleich gut. Aber wer fettarm aß, senkte auch das gefährliche LDL-Cholesterin.
Neuerdings preisen Ernährungs-Fachleute einen Kompromiss beider Ideen als fettbewusste "Slow Carb"-Kost an. Dahinter verbirgt sich ein keineswegs neuer Ansatz: Man achtet aufs Fett, macht vor allem bei den gesättigten Fetten in Fleisch und Wurst Abstriche und isst ballaststoffreich, also Vollkorn statt Weißbrot, so gehen die Kohlenhydrate langsam ins Blut und sättigen besser.
Fest steht: Abnehmen klappt nur, wenn Sie weniger Kalorien essen, als Sie verbrennen. "Sinnvoll ist ein Defizit von etwa 500 Kalorien", sagt Professor Aloys Berg von der Deutschen Adipositas-Gesellschaft. Um genug Vitamine und Mineralstoffe aufzunehmen, sollten Sie viel Grünes essen. Was sonst auf den figurbewussten Speiseplan muss, lesen Sie hier.
Und bringen Sie Bewegung in den Alltag. Dann fällt das Abnehmen leichter, und der Gewichtsverlust ist dauerhafter. "Für Sporteinsteiger reicht ein mäßig schneller halbstündiger Spaziergang am Abend", sagt Sportmediziner Berg. Wer dann noch Wege zur Entspannung findet, statt Stress mit Essen auszugleichen, wird sich in seinen Kleidern bald wieder gut fühlen.