Becken- oder Beinvenenthrombosen etwa bergen immer die Gefahr einer Lungenembolie, einer Verstopfung der Lungenschlagader, die lebensgefährlich ist. Warum der Zeitfaktor bei Gefäßverschlüssen eine so große Rolle spielt, hat aber nicht nur mit Überlebenschancen, sondern auch mit Schadensbegrenzung zu tun:
Vergeht zu viel Zeit zwischen Notfallereignis und Einlieferung in die Klinik, sind die Rettungsmaßnahmen für die Ärzte schwieriger. Denn: Je früher und vor allem erfolgreicher das Gerinnsel aufgelöst werden kann, desto geringer sind auch die Folgeschäden am Herzen, im Gehirn oder am Bein.