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Yoga für den Darm

Yoga wirkt auf die Darm-Hirn-Achse und beruhigt den Körper. Eine Auswahl sanfter Yoga-Übungen, die helfen, den Darm in Balance zu bringen.

von Orla Finegan, 29.03.2019
Reizdarm-Yoga mit Gabi Theinert

Nachgefragt bei Prof. Dr. Martin Storr. Der Reizdarm-Experte arbeitet am Internistenzentrum Gauting

Sie haben zu Yoga bei Reizdarm geforscht. Was kam raus?
Prof. Storr: Yoga wirkt auf die Funktionsfähigkeit des Darms. Es hat sich alles gebessert, was mit dem Transport im Darm zu tun hat: Verstopfung, Durchfall, Blähungen. Durch die entspannende Komponente wird alles gelindert, was mit Schmerzen zu tun hat.

Gibt es spezielle Übungen?
Prof. Storr: Es gibt einen traditionellen ­indischen Wissensfundus. Gerade bei den Bauch-Übungen geht es um Drehungen, viel Achtsamkeit und atembetontes Üben. Das wirkt auf die Darm-Hirn-Achse und beruhigt generell den Körper.

Worauf muss ich achten?

Prof. Storr: Patienten mit Knochen- oder Gelenkerkrankungen sollten ihren Arzt fragen, ob Yoga das Richtige für sie ist. Die meisten Patienten mit Reizdarm können die Übungen aber gut machen.


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