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So erkennen Sie Fuß- und Nagelpilz

Fuß- und Nagelpilz kommen im Alter häufiger vor. Wo die Sporen lauern und wie Sie sie wieder loswerden.

von Elke Schurr, 02.08.2019
Nagelpilz

Badeschlappen können Fuß- und Nagelpilz verhindern.


Wo lauern Pilzsporen?

Ob im Schwimmbad, Fitness-Club oder auf Teppichböden: Überall da, wo Menschen barfuß gehen. Schuhe tragen!

Wer ist gefährdet?

Der Pilz dringt vor allem in rissige Haut ein. Fußpilz kann jeder bekommen, besonders anfällig aber sind Menschen mit vorgeschädigter Haut, etwa infolge eines Diabetes oder von Durchblutungsstörungen.

Wie schütze ich mich und andere?

Füße gut abtrocknen, für die Zehenzwischenräume eignen sich Einmal-Tücher. Danach eincremen – Zehenzwischenräume dabei aussparen. Gut ist ein Präparat mit Harnstoffzusatz (10 %). Bei Befall Wäsche getrennt bei 60 °C oder mit Antipilz-Spülung waschen. Schuhe oft wechseln, nach dem Tragen austrocknen lassen.

Wo greifen Sporen an?

In den engen Zehenzwischenräumen vor allem zwischen drittem und viertem und viertem und fünftem Zeh. Pilze lieben es warm und feucht. Unbehandelt geht der Fußpilz auf weitere ­Zehen über, manchmal auf die Sohle, den ­­Fußrücken und schließlich die Nägel.

Wie zeigt sich Fußpilz?

Schuppende Haut und kleine Risse sind oft erste, unmerkliche Zeichen für einen Pilzbefall. Später rötet sich die Stelle und juckt.

So behandeln Sie Fußpilz:

Die Stellen mit Antipilz-Salbe oder -Creme behandeln. Sprays sind zwar praktisch, trocknen die Haut aber noch mehr aus. Das Mittel solange anwenden, wie es der Arzt verordnet hat oder es die Packungsbeilage vorgibt. Suchen Sie den Arzt auf, wenn keine Besserung eintritt! Diabetiker sollten sofort hingehen.

 

Wie zeigt sich Nagelpilz?

Bei weißen, gelbbraunen Flecken und ­Streifen und verdickter Nagelplatte sollte ein Hautarzt die Dia­gnose sichern.

So behandeln Sie Nagelpilz:

Ist nur der Nagelrand befallen, hilft Antipilz-Lack: Je nach Präparat tragen Sie ihn täglich oder einmal wöchentlich auf. Wasserunlösliche Lacke regelmäßig abfeilen. Bei Bedarf medizinischen Fußpfleger um Hilfe bitten. Geduld! Die ­Prozedur kann bis zu zwölf Monate dauern. Ist auch die Wachstumszone betroffen, kommen rezeptpflichtige Tabletten infrage.

Fachliche Beratung:
Haut- und Laborarzt Prof. Pietro Nenoff, Leipzig
Podologin Peggy Braun, Frankfurt/Oder
Apothekerin Tanja Grasberger, Miesbach


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