Die richtige Pflege für den Bart

Bart tragen liegt wieder im Trend. Ein bisschen Pflege will aber schon sein. So bringen Männer den Gesichtsschmuck in drei Schritten auf Vordermann

von Petra Haas, 13.11.2017

Prachtexemplar: Bärte sind schwer in Mode


1. Waschen

Was für die Haare gilt, gilt auch für den Bart: "Mindestens zweimal pro Woche mit einem milden, hautneutralen Shampoo waschen", rät Apotheker Dr. Henrik Dörschner aus Wolfsburg, der selbst einen Bart trägt. Dazu die Haare gut mit lauwarmem Wasser anfeuchten und danach einschäumen. Schaum mit kühlem Wasser abbrausen – das bringt sie zum Glänzen. Mit einem Handtuch sanft trocken tupfen. Längere Barthaare auf milder Stufe vorsichtig trocken föhnen.

Eine kleine Bart-Typologie

2. Pflegen

Barbiere massieren nach dem Waschen und Fönen gerne ein paar Tropfen Bartöl in die Gesichtshaare und die Haut darunter. Verteilen lässt es sich gut mit einer weichen Bartbürste aus Schweineborsten. Das Öl hilft, störrische Haare zu glätten – und bringt die oft stumpfen Barthaare zum Glänzen. Zum Kämmen für unterwegs eignet sich ein handlicher Bartkamm für die Hosentasche. Wer seinen Bart zusätzlich stylen möchte, greift zu Pflegeprodukten wie Bartbalm, Pomade und Wichse. Letztere ist ideal, um einen Schnurrbart in Form zu bringen, sodass er beim Reden oder Essen nicht stört.

3. Trimmen

Wer überstehende Haare – trocken oder nass – rasiert, sieht gepflegter aus. "Rasierschaum oder Gel lassen die obersten Hautschichten beim Nassrasieren leicht aufquellen, die Haare lassen sich so leichter kappen", weiß Apotheker Dörschner. Ein guter Haartrimmer hilft, wirre und lockige Barthaare millimetergenau in der Gesamtlänge zu kürzen.


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