Erfrischende Körperpflege im Sommer

Zehn Tipps, wie Sie der Haut an heißen Tagen eine Abkühlung verschaffen und sich wohler fühlen
von Kirsten Hoffmeister, 24.07.2017

Spaß an Strand: Nicht nur Sonnenschutz leistet dazu einen Beitrag

Thinkstock/Ingram Publishing

1. Gute-Laune-Duschen

Bei sommerlichen Temperaturen punkten Duftnoten, die unter der Dusche Frischegefühl und gute Laune vermitteln, Limette oder Minze etwa, Guarana oder Kokos. Probieren Sie doch einfach mal aus, welches Produkt Ihrer Nase schmeichelt, aber auch zu Ihren Hautbedürfnissen passt. Lassen Sie sich in Ihrer Apotheke beraten. Kleiner Extra-Wohlfühl-Tipp: beim Duschen Ihr Lieblingslied trällern!

2. Kalt-Kick am Morgen

Warm-kalt-Wechselduschen bringen den Kreislauf ordentlich in Schwung (bei Herzproblemen oder Durchblutungsstörungen den Arzt fragen). Zu Beginn kostet es zwar etwas Überwindung, doch die Wasserreize sind ein prima Fitnesstraining für die Gefäße. Rechts außen am Fuß beginnen. Bis zur Hüfte. An der Innenseite des rechten Oberschenkels wieder zum Fuß. Nun das linke Bein. Danach sind Arme, Brust, Bauch, Nacken und Gesicht dran. Zweimal wiederholen, mit kalt aufhören.

3. Minzige Brise

Wenn 30 Grad im Schatten herrschen, wirkt Pfefferminzöl oft Wunder: Menthol stimuliert die Kälterezeptoren in der Haut, die dem Gehirn eine frische Brise melden. Einfach ein paar Tropfen im Nacken, auf den Schläfen oder am Handgelenk auftragen. 

4. Mit eingebauter Lichtbremse

Ob Besitzerin eines Schrebergartens oder leidenschaftlicher Golfspieler: "Wer viel draußen ist, sollte auch bei nur mäßiger Sonne oder bedecktem Himmel eine Tagespflege mit Lichtschutzfaktor auftragen", empfiehlt die Hamburger Apothekerin Barbara­ Schneider. Die Auswahl an Pflege mit UV-Filter ist riesig und reicht "vom leichten Fluid­ bis zur getönten Sonnencreme, die anstelle eines Make-ups verwendet wird". Vergessen Sie nicht, auch die Lippen zu schützen, damit beugen Sie Herpes vor!

5. Feucht pflegen

Mit den Jahren wird die Haut oft trockener. Schwitzen verschärft das Problem trockener, zu Juckreiz neigender Haut noch. Um dem vorzubeugen, sollte man sie regelmäßig mit Feuchtigkeit und rückfettenden Wirkstoffen versorgen. Barbara Schneider empfiehlt zum Beispiel die Pflege mit Omega­-3-Fettsäuren. Borretsch- und Nachtkerzenöl haben eine ähnliche Wirkung. "Eincremen hilft, die Hautbarriere nach viel Sonne, Wasser und Wind wiederherzustellen." Als Feuchthaltefaktoren mit Glätteeffekt dienen zum Beispiel Glyzerin, Harnstoff oder Aloe vera.

6. Eau, là là, wie das duftet!

Nach den blumig-verspielten Frühlingsparfüms sind im Sommer vor allem fruchtig-frische Düfte angesagt. Beliebte Kombinationen in dieser Saison: Birne und Zitrus oder Apfel, Kaffee und Sesam. Wer es herber mag, fragt nach Parfüms mit Bergamotte, Limone, einem Schuss Zedernholz oder Magnolie.

Sie möchten bei Ihrem klassischen Duft bleiben? Einige Hersteller bringen im Sommer eine leichtere, frischere "Eau fraiche"- oder "Eau de"-Version eines bereits bekannten, beliebten Parfüms heraus. Was Frauen wissen sollten: Parfümstoffe lösen in Verbindung mit den Sonnenstrahlen auf der Haut manchmal Pigmentstörungen aus. Daher Düfte am besten auf Körperstellen auftragen, die nicht direkt der Sonne ausgesetzt sind.

7. Sanfte Rubbelkur

Nehmen Sie sich hin und wieder Zeit für ein Peeling oder eine kleine Massage mit einem Bürstenband oder einer weichen Körperbürste. Fahren Sie mit dem Gel oder den Borsten über Arme und Beine, Bauch und Rücken – stets mit leichtem Druck und in kreisenden Bewegungen. Auch die sanfte Rubbelkur löst Hornschüppchen von der Haut, regt deren Stoffwechsel an und fördert die Blutzirkulation. Fühlt sich danach prima an und ist Energie pur.

8. Frisch, frischer, Thermalwasser

Angenehm erfrischend, so ein Spray mit Thermalwasser! Anders als Leitungs­­wasser enthält es weder Kalk noch Chlor, die empfindliche Haut leicht austrocknen, dafür aber jede Menge Mineralien und Spurenelemente. Dadurch soll es reizlindernd und regenerierend wirken.

9. Perfekter Sonnenschutz

In höherem Alter dauert es länger, bis die Haut schützende Pigmente bildet. Sonnenbrände kommen also schneller und vergehen langsamer. Umso wichtiger ist es bei längerer Exposition wie im Urlaub am Strand und am See, die Haut effektiv vor UV-A- und UV-B-Strahlen zu schützen, warnt Apothekerin Barbara Schneider. "Ausreichend hoher Lichtschutzfaktor, dick auftragen und Nacken, Stirn und Ohren nicht vergessen!" Vorteil transparenter Sprays: Sie lassen sich leicht und ohne Verreiben auftragen und erreichen selbst schwierige Stellen wie den Rücken. Flasche im Kühlschrank aufbewahren, das kühlt schön beim Nachcremen. Vorsicht bei Kreislaufproblemen!

10. Zart schminken

An warmen Tagen sollten Sie besser auf aufwendiges Schminken verzichten. Herkömmlicher Lidschatten, Make-up und Lippenstift halten Schweißperlen kaum stand. Sommertauglicher sind wasserfeste Mascara, Kajal, Lipgloss und Abdeckstifte, sogenannte Concealer, mit denen Sie Unebenheiten punktuell ausgleichen.


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