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Hautpflege bei Cortison-Behandlungen

Eine Therapie mit Cortison kann einen Einfluss auf die Haut haben. Was Sie tun können um ihre Schutzbarriere zu stärken, erklärt Apothekerin Anne Burth.

von Elke Schurr, aktualisiert am 28.10.2020
Frau cremt sich den Arm ein

Rückfettende Cremes pflegen trockene Haut bei Cortison-Behandlungen


Anne Burth, Apothekerin aus Wangen im Allgäu

Bei dem Wort "Cortison" läuten bei vielen Menschen gleich die Alarmglocken. Doch die Anwendung von Cortisoncremes oder die Einnahme von Cortisontabletten kann medizinisch nötig sein, beispielsweise um schnell Entzündungen einzudämmen.

Bei einer längerfristigen Therapie besteht allerdings die Gefahr von Nebenwirkungen. Die Haut wird spürbar dünner und weniger elastisch. Tritt dies besonders ausgeprägt auf, spricht man von Pergamenthaut. Dieser fehlt schützendes Unterhautfettgewebe und sie reißt sehr leicht ein. Darüber hinaus wird die Haut lichtempfindlicher und es können Pigmentstörungen auftreten.

Tipps für die Reinigung

Sie sollten Ihre Haut nach der Reinigung nie trocken rubbeln, sondern mit einem Handtuch behutsam abtrocknen. Zum Waschen und Duschen verwenden Sie am besten nur lauwarmes Wasser. Baden trocknet die Haut zu sehr aus. Benutzen Sie seifenfreie, pH-hautneutrale Dusch­öle oder -cremes. Je sparsamer Sie damit umgehen, desto besser.

Für die Pflege danach sind Wasser-in-Öl-Emulsionen das Richtige: Sie wirken rückfettend und befeuchten die Haut. Ihr Apotheker kann Ihnen zudem spezielle Pflegepräparate empfehlen, die die Hautbarriere stärken und damit Ihre Haut widerstandsfähiger machen.

Achten Sie darüber hinaus auf einen ausreichenden Sonnenschutz, wenn Sie sich in einer Cortisontherapie befinden.

Gehen Sie zum Arzt, wenn Ihre Haut größere Verletzungen zeigt. Kleine Risse und Wunden sind häufig Eintrittspforten für Keime. Offene Stellen oder andere Auffälligkeiten sollten frühzeitig ärztlich abgeklärt werden.


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