Schöner duschen: Sieben Tipps

Ohne eine morgendliche Brause gehen die meisten nicht aus dem Haus. So machen Sie die Routine zum Verwöhn-Erlebnis
von Wiebke Löbbert, 09.08.2017

"Guten Morgen": Duschen weckt morgens die Lebensgeister

W&B/Henning Ross

1. Rituale pflegen

Ob erst warm, dann kalt mit geschlossenen Augen oder fröhlichem Trällern: Duschen gehört für viele zum Start in den Tag wie die Tasse Kaffee. Gut so, denn schon kleine Rituale helfen uns, in Schwung zu kommen und positiv in den Tag zu starten.

2. Duftnote wechseln

Duftende Duschgels und -cremes haben es in sich: Sie reinigen nicht nur, sie wecken auch Geist und Sinne mit ihrem Aroma. Und schon wird aus dem Hygiene- ein pures Wellness-Programm! Wechseln Sie nach Lust und Laune ab, zum Wochenstart passt vitalisierender Zitrusduft, zur Entspannung trägt das Aroma von Lavendel bei, ein edler Rosenduft vermittelt Verwöhnung pur.

3. Rutschfest und schwellenlos brausen

Wer sich jetzt entscheidet, das Badezimmer zu modernisieren, sollte insbesondere Sturzfallen im Blick haben und auf einen schwellenlosen Fußboden Wert legen. Das gilt auch für den Duschbereich. Heute machen es bodengleich einsetzbare Duschtassen oder ein in den Boden integrierter Duschbereich mit Ablauf leicht möglich, dies umzusetzen. Planen Sie für den Duschplatz eine Fläche von mindestens 90 x 90 cm ein, noch komfortabler sind 120 x 120 cm. Rutschhemmende Fliesen oder Anti-Rutsch-Beläge erhöhen die Sicherheit genauso wie ein Griff zum Festhalten, etwa beim Füßewaschen. Sind Duschwände zum Spritzschutz nötig, sollten sie sich am besten nach innen und außen öffnen lassen. Gut zu wissen: Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt eine altersgerechte Badsanierung finanziell mit einem speziellen Förderprogramm, und zwar auch dann, wenn lediglich die Dusche entsprechend modernisiert wird. Infos gibt es unter www.kfw.de/455.

4. Am Kopf drehen

Ob fester Wasserstrahl oder weicher Regenguss – mit verstellbaren Duschköpfen fühlt sich Wasser immer wieder anders an. Je nach Strahlart massiert es, wirkt mal entspannend, mal belebend.

5. Richtig abtrocknen

Ein feuchter Körper friert schnell. Nach dem Duschen heißt es daher: rasch abtrocknen. Ein flauschiges Handtuch zum Einhüllen ist dann genau richtig. Ein gutes Duschhandtuch misst mindestens 140 x 70 cm, besteht aus saugstarkem Material, fühlt sich fest und griffig an. Frottee ist wegen der geringeren Qualität meist günstiger. Hochwertiger sind Frottierstoffe. Auf Öko-Tex-Standard 100 achten, der schadstofffreies Material garantieren soll. Gute Handtücher können bis 60 Grad gewaschen werden. Wer nicht auf Weichspüler verzichten will, sollte ihn sehr sparsam dosieren, sonst trocknet das Handtuch nicht mehr gut. Schön weich werden Frottiertücher übrigens im Trockner – ohne Weichspüler.

6. Hautschonend reinigen

  • Zehn Minuten: Auch wenn es sich noch so herrlich anfühlt, das warme Wasser über den Körper strömen zu lassen: Nach spätestens zehn Minuten sollte Schluss sein, sonst trocknet die Haut zu stark aus.
  • Hautneutral: Nils-Johannes Wnendt, Apotheker in Ahrweiler, rät: Verwenden Sie Seife oder Duschgel, die hautneutral sind – erkennbar an Namenszusätzen wie pH5. Wer zu trockener Haut neigt, sollte rückfettende, etwa olivenöl- oder harnstoffhaltige Produkte bevorzugen, die die Haut schon beim Duschen pflegen.
  • Lauwarm: Heißes Wasser schadet dem natürlichen Schutzmantel der Haut. Es lässt die Hornschicht aufquellen und löst den Fettanteil. Die Haut trocknet aus. Um vorzubeugen, sollte das Wasser am besten nur lauwarm sein.
  • Extra intim: In und nach den Wechseljahren leiden viele Frauen unter unangenehmer Scheidentrockenheit. Apotheker Wnendts Tipp: Waschen Sie den Intimbereich nicht zu häufig, und verwenden Sie nur Wasser oder spezielle Waschlotionen.

7. Massage-Effekt nutzen

Eine Bürstenmassage vor oder während der morgendlichen Dusche hat gleich mehrere positive Effekte: Sie regt die Durchblutung an, bringt den Kreislauf in Schwung und sorgt für glatte Haut, weil sie abgestorbene Hautschüppchen entfernt. Faustregel: in kreisenden Bewegungen zum Herzen hin bürsten, von den Beinen über die Arme bis hin zu Bauch und Rücken.

Üben Sie nicht zu viel Druck aus, die Haut darf leicht gerötet sein, aber keine Striemen bekommen. Eine pflegende Körperlotion sorgt anschließend für ein angenehmes Hautgefühl.


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