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Allein an Weihnachten? Das muss nicht sein

Manche älteren Menschen haben niemanden, mit dem sie Weihnachten feiern können. Alternativen zum Alleinsein

von Stephan Soutschek, aktualisiert am 01.12.2019
Einsame Weihnachten

Einsam unterm Christbaum: Weihnachten ist für viele Alleinstehende eine Belastung


Einsam sein tut weh, zu Weihnachten besonders. Vielleicht haben Sie Ihren Partner verloren, oder die Kinder haben längst eigene Familien und kommen nur am ersten oder zweiten Weihnachtsfeiertag zu Besuch. Aber Heiligabend muss kein trauriger Pflichttermin werden. So können Sie das Alleinsein umgehen:

1. Ausgehen

Ein bewährtes Mittel gegen Einsamkeit: rausgehen und Leute treffen! Auch an Heiligabend gibt es zahlreiche Veranstaltungen, die zu einem Besuch einladen: Das Angebot reicht von Konzerten bis hin zu Gottesdiensten mit anschließender Feier. Es lohnt sich, das Programm von Sozialverbänden, Seniorenheimen und anderen Veranstaltern zu durchforsten.

2. Verreisen

Wer sich rechtzeitig darum kümmert, kann auch eines der speziellen Reiseangebote buchen, die es zu Weihnachten gibt. Die Vorteile: Man trifft dort in der Gruppe Gleichgesinnte und bricht aus dem Alltag aus, der einen ans Alleinsein erinnert.

3. Gleichgesinnte einladen

Eine Alternative: Freunde zu sich nach Hause einladen. Wer sich ein wenig im Bekanntenkreis umhört, findet bestimmt Menschen, denen es ähnlich geht – oder die einen einladen, gemeinsam mit ihrer Familie zu feiern.

4. Sich daheim verwöhnen

Doch nicht jeder mag an Heiligabend eine Veranstaltung besuchen oder mit Freunden feiern. Vielleicht bleiben Sie lieber daheim und begehen Weihnachten besinnlich, ganz allein? Machen Sie etwas, das Sie ablenkt und Ihnen guttut: schöne Musik hören, ein Schaumbad nehmen, den Lieblingsfilm ansehen. Wer mag, kann den Tisch festlich decken und sich ein mehrgängiges Menü kochen, um feierliche Stimmung aufkommen zu lassen.

Weihnachten: Ein Tag wie jeder andere?

Den Heiligabend einfach ignorieren ist eher keine gute Idee. "Weihnachten ist ein Massenphänomen, dessen Sog man kaum entkommt", sagt Familientherapeutin Ariane Grünberger aus Hannover. Aber es kann eine Gelegenheit sein, zur Ruhe zu kommen und innezuhalten – wenn es einem gut tut, auch allein.

 


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