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Leben mit einem Cochlea-Implantat

Die Hörgeschädigte Irene von Mende-Bauer berichtet über die Handhabung der Technik und den Alltag mit ihrem Knopf im Ohr

von Gerti Fluhr-Meyer, 21.10.2010

Wie ist das so, mit einem Implantat im Ohr zu leben? Prima hören von jetzt auf gleich funktionierte zwar nicht bei der Hörgeschädigten Irene von Mende-Bauer. Es dauerte ein Weile, bis sie nach der Operation im Jahr 2007 mit dem rechten Ohr wieder hören konnte. Aber mittlerweile hat die 59-Jährige durch den Eingriff viel Lebensqualität zurückgewonnen. Sie hört die Hausklingel, erschrickt nicht mehr, wenn jemand durch die Tür kommt und kann beim Kaffeekränzchen die Gespräche am Tisch wieder mitverfolgen.

Was für Normalhörende eine Selbstverständlichkeit ist, konnte von Mende-Bauer schon lange nicht mehr. Die Lehrerin leidet seit ihrer Kindheit unter einer fortschreitenden Schwerhörigkeit, bei der die feinen Haar-Sinneszellen in der Hörschnecke nach und nach ihre Funktion verlieren. Mit 56 Jahren war die Krankheit rechts so weit fort geschritten, dass das rechte Ohr völlig taub war.

Heute übernimmt ein Träger mit zwölf Elektroden die Funktion der an die 3000 feinen Haarzellen. Sie leiten die durch das Implantat in elektrische Impulse umgewandelten Geräusche in das Innenohr und über den Hörnerv ins Gehirn – und machen aus der Ohrpatientin "die glücklichste Frau von Utting am oberbayerischen Ammersee".


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