Gymnastik: Mit diesen Übungen bleiben Sie fit

Tun Sie etwas für Ihr körperliches Wohlergehen. Unsere Gymnastik-Übungen trainieren Kraft, Beweglichkeit und Koordination

von Stephan Soutschek, aktualisiert am 26.01.2015
Osteoporose-Gymnastik

Gymnastik: Regelmäßig trainieren hält flexibel


Gymnastik wirkt wie ein kleiner Jungbrunnen. Sie kräftigt die einzelnen Muskeln im Körper, macht sie beweglicher, fördert das Zusammenspiel zwischen den Muskelgruppen. Zudem hält sie die Gelenke geschmeidig. Schon in jungen Jahren kann sich bei körperlich wenig aktiven Menschen die Muskulatur verkürzen. Es kann auch zu Überlastungen der einseitig beanspruchten Muskeln kommen. Rückenschmerzen,  Muskelverspannungen und mangelnde Beweglichkeit sind häufig die Folge. Mit zunehmenden Alter sammeln sich die Beschwerden an. Wer seinen Körper dagegen fit hält, hat gute Chancen, länger beschwerdefrei, selbstständig und mobil zu bleiben. Deshalb ist Gymnastik auch im Alter wichtig.

Gymnastik: Jederzeit und überall möglich

Rücken, Nacken, Arme, Beine: Ein gutes Gymnastikprogramm beansprucht natürlich alle Körperbereiche. Gleichzeitig kann sich jeder aber seine eigenen Schwerpunkte setzen, die ihm besonders wichtig sind. Worauf es hier ankommt, ist Regelmäßigkeit. Anfänger sollten etwa zwei- bis dreimal pro Woche üben, Fortgeschrittenere am besten vier- bis fünfmal die Woche oder gar täglich. Etwa fünfzehn Minuten reichen für eine Trainingseinheit. Am besten, Sie machen Ihre Übungen immer zu einem festen Zeitpunkt, zum Beispiel vor dem Frühstück oder während Sie Nachrichten sehen. So fällt es leichter, sich dafür zu motivieren.

Wie jeder Sport macht Gymnastik nur dann Sinn, wenn man über einen längeren Zeitraum hinweg dranbleibt. Praktischerweise können Sie Kraft und Beweglichkeit überall und jederzeit trainieren. Nur die Trainingsklamotten angezogen und die Gymnastikmatte ausgerollt, schon kann es losgehen. Schlechtes Wetter, oft Ausrede Nummer eins, um keinen Sport zu treiben, zählt hier nicht. Schließlich lässt sich Gymnastik bequem zu Hause üben.

Worauf Senioren beim Einstieg achten sollten

Grundsätzlich ist Gymnastik für Menschen jeden Alters geeignet. Neu- oder Wiedereinsteiger sollten aber auf jeden Fall vorab einen Arzt konsultieren und mit ihm festlegen, ob es bestimmte Übungen gibt, auf die sie besser verzichten sollten. Das gilt insbesondere für alle, die bereits unter Muskel- oder Gelenkbeschwerden leiden. Auch für Aktive ist ein Check beim Arzt alle zwei Jahre empfehlenswert.

Ungeübte sollten sich zu Beginn nicht zu viel vornehmen. Lange vernachlässigte Muskelgruppen sind besonders anfällig für Verletzungen. Übertreiben Sie es also nicht beim Dehnen und Strecken. Ein wenig "Ziehen" darf es bei einer Übung schon, doch sobald es schmerzt, hören Sie sofort auf.

Aktiv Gymnastik treiben in der Gruppe

Für Gymnastik in der Gruppe gibt es zahlreiche Angebote. Diese Kurse haben viele Vorteile: Der professionelle Übungsleiter unterstützt Anfänger dabei, die Übungen richtig auszuführen. Der feste Termin erleichtert es außerdem, regelmäßig zu trainieren und nicht etwa das Training aus Bequemlichkeit ausfallen zu lassen.

Zudem gibt es Kurse mit spezieller Seniorengymnastik, die zum Teil auch unter der Bezeichnung Altengymnastik angeboten werden. Diese Angebote richten sich üblicherweise an Menschen ab dem 60. Lebensjahr. Die Übungen nehmen Rücksicht auf mögliche Alterseinschränkungen der Teilnehmer.


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