Die Pflege eines Angehörigen: dafür würden vier von zehn Deutschen den Beruf sausen lassen. Aber diejenigen, die ihr Vorhaben dann tatsächlich in die Tat umsetzen, haben sich oft über viele Jahre eine Aufgabe gesetzt, die schwer, oft nur sehr schwer zu bewältigen ist.
Wichtig ist für pflegende Angehörige vor allem zweierlei: Die engagierten Helfer dürfen die eigenen Bedürfnisse nicht zu sehr zurückstellen. Wer sich nicht selbst helfen lässt, der ist bald gründlich ausgepowert. Darüber hinaus erleichtern fachkundige Ratschläge, wie die richtigen Griffe am Krankenbett, oder wichtige Adressen, über die Sie Informationen und Hilfsangebote erhalten, den schweren Alltag doch erheblich. In diesem Sinne gilt: Wer so viel hilft, dem gehört geholfen!