Alltag meistern

Häppchen: Was Schwerkranken gut bekommt

Essen und Trinken anzupassen, kann schnell und unkompliziert für mehr Wohlbefinden sorgen.

Bei schwerer Krankheit kann auch die Funktion der Verdauungsorgane nachlassen. Nicht selten fehlt es an Appetit oder den Betroffenen ist schlecht. Kleine eiweißreiche Häppchen mit appetitanregenden oder verdauungsfördernden Gewürzen, die am Tag alle ein bis zwei Stunden angeboten werden, können dann hilfreich sein, zum Beispiel:

Expertin Ruth Rieckmann
Meine Erfahrung

"Rohes, zu kaltes und zu stark gewürztes Essen vertragen Schwerkranke oft schlecht –gegart und mild gewürzt ist besser. Zu trinken lieber zwischendurch reichen, nicht zum Essen."

Ruth Rieckmann, Ernährungsexpertin aus Bonn, berät Schwerkranke und ihre Angehörigen
  • Toaststücke mit Lachs und mildem Senf
  • Brottaler mit Frischkäse und gehacktem Dill
  • Graubrotdreiecke mit feiner Leberwurst, saurer Gurke und Majoran
  • Feta-Tomaten-Rosmarin-Muffins aus der Mini-Form
  • Kleine Pizzen "Margherita" (mit Tomatensauce, Käse und Oregano)
  • Quark mit Sauerkirschen, etwas Zucker und Zimt aus dem kleinen Trinkglas
  • Mini-Quark-Muffins mit Apfelfruchtstückchen und Ingwerpulver
  • Schokopudding, gewürzt mit Kardamom, dekoriert mit Banane, aus der Espressotasse
  • Vanille-Milchreis mit Aprikosenstücken aus der Dose, serviert im kleinen Schälchen
  • Mixgetränk aus Quark, Möhren-, Apfelsaft und etwas Zitronensaft

Wichtig: Wählen Sie die Portion gerade so groß, dass man sie in die Hand nehmen und mit zwei, drei Bissen essen kann. Von einer Quarkspeise nur einige Löffel voll anbieten, von einem gehaltvollen Getränk nur 50 Milliliter.

Text: Heidi Loidl, 24.10.2019
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