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Yoga: Wäre das was für mich?

Die Sportart wirkt entspannend und versucht Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen.

von Elke Schurr, aktualisiert am 22.10.2019
Seniorin macht Yoga im Wohnzimmer

Yoga: Ein Weg zu mehr Gesundheit, Lebensfreude und Bewusstsein


Die Idee

Das Wort Yoga stammt aus dem indischen Sanskrit und bedeutet so viel wie "verbinden". Damit ist bereits eines der Ziele der 5000 Jahre alten fernöstlichen Bewegungsphilosophie angesprochen: nämlich Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen – ein Weg zu mehr Gesundheit, Lebensfreude und Bewusstsein. Die im Westen gängigen Übungen gehen nicht auf den ursprünglich rein meditativen Ansatz des Yoga zurück (oft im Lotossitz), sondern stützen sich auf das eher körperorientierte Hatha-Yoga, das Körper-, Atem und Entspannungsübungen kombiniert.

So wirkt’s

Yoga belebt und aktiviert die Selbstheilungskräfte: Das gelingt Yogis, indem sie sich konzentrieren, bewusst atmen und die Bewegungen darauf abstimmen. Nebenbei fördern die Übungen Beweglichkeit sowie Koordinationsfähigkeit und lassen ein neues Körperbewusstsein entstehen. Haltungsfehler werden korrigiert, chronische Muskelverspannungen aufgelöst.

Wo gibt’s das?

Kurse bieten spezielle Yoga-Schulen, mittlerweile aber auch Fitness-Studios oder Volkshochschulen an. Wenn Sie sich dazu entschließen, sollten Sie auf gut ausgebildete Lehrer achten, die Sie korrigieren können. Fragen Sie nach einer kostenlosen Probestunde. Vielleicht ist unter den zahlreichen Yoga-Variationen wie Power-, Shivananda- oder Ashtanga-Yoga die richtige für Sie dabei?

So geht’s

Wer artistische Verrenkungen befürchtet, sei beruhigt: Anfängerübungen eignen sich auch für weniger Bewegliche. Asanas etwa sind Körperübungen, bei denen bestimmte Körperstellungen eine Zeit lang gehalten werden. Das kann im Liegen, Sitzen oder im Stehen sein. Das Halten stärkt auf sanfte Art die Muskeln und macht beweglich. Kombiniert damit werden einfache Atemübungen (Pranayama), die eine natürlich fließende Atmung fördern und Blockaden lösen. Schließlich entspannt die in Rückenlage ausgeübte Tiefenentspannung lang anhaltend Körper und Geist.

Für wen?

Wer bei Stress mit Nacken- oder Rückenschmerzen reagiert, ist mit dem ältesten Antistressprogramm gut beraten. Da Yoga zu den zwar anstrengenden, aber körperschonenden Bewegungsformen gehört, sind die Übungen für Jung und Alt gleichermaßen empfehlenswert. Falls Sie an einer chronischen Erkrankung wie Gelenkbeschwerden oder Bluthochdruck leiden, klären Sie vorher mit Ihrem Arzt, welche Yoga-Übungen für Sie nicht infrage kommen.


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