Kohlsorten: Kennen Sie den Unterschied?

Grün oder weiß, rund oder spitz, mild oder kräftig: Kohl bietet für jeden Geschmack etwas. Eine Übersicht über die unterschiedlichen Sorten

von Heidi Loidl, aktualisiert am 08.12.2015

Grün und gesund: Blumenkohl, Brokkoli, Weißkohl und Rosenkohl

Shutterstock/Anjelika Gr

Kohl gilt als klassisches Wintergemüse. Er liefert wichtige Vitamine und ist reich an Mineralstoffen. Außerdem fördern Kohlköpfe dank des hohen Ballaststoffgehalts die Verdauung. Forscher untersuchen sogar, ob Kohlgemüse Krebs entgegenwirken könnte. Doch wie unterscheiden sich die einzelnen Kohlarten voneinander?


Acht Kohlsorten im Überblick

  • BlumeKohl
    Stockfood / Ruth Küng

    Blumenkohl

    Weil Hüllblätter die Blüten bedecken, bleiben diese schön weiß. Blumenkohl gibt es aber auch in Grün oder Violett. Besonders dekorativ: Romanesco oder "Minarettkohl" mit seinen grünen Türmchen.

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  • Chinakohl
    Stockfood Munich GmbH/Barbara Lutterbeck

    Chinakohl

    Bei uns als knackiger Salat bekannt und kombiniert mit Früchten besonders lecker. In der asiatischen Küche wird er auch gern gekocht, oft als Teil eines gemischten Gemüses zu Reis.

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  • Wirsing
    W&B / Fotolia

    Wirsingkohl

    Die farbintensiven Blätter sind stark strukturiert. Das kommt am besten in Wirsingrouladen zur Geltung, gefüllt mit Hackfleisch oder – vegetarisch – mit Bulgur, Linsen oder Ziegenkäse. Blätter zuvor blanchieren!

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  • Gruenkohl
    W&B/Fotolia

    Grünkohl

    Typisch norddeutsch. Milder im Geschmack nach dem ersten Frost – dann ist ein Teil der Stärke zu Zucker abgebaut. Ein spitze Lieferant für Kalzium und die Vitamine A, C und Folsäure.

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  • Brokkoli
    Stockfood / David Marsden

    Brokkoli

    Seine würzigen Knospen sind besonders beliebt, aber auch die zarten Blätter kann man essen. Und die Stiele: Sie entwickeln beim Kochen ein zartes Spargelaroma, brauchen aber länger als die Röschen. Durch viel Blattgrün gesundheitlich im Vorteil gegenüber Blumenkohl.

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  • WeißkohlRotkohl
    Okapia / G. Büttner Naturbild

    Weißkohl und Rotkohl

    Klassiker der deutschen Küche: Zum Schweinebraten gehört ein deftiger Weißkrautsalat, zu Bratwürsten das Sauerkraut, zum Reh ein fruchtiger Rotkohl. Kümmel, Wacholder und Nelken machen diese verträglicher.

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  • Rosenkohl
    Stockfood / Ruth Küng

    Rosenkohl

    Der Minikohl schmeckt am besten im Spätherbst, nachdem er Minusgrade erlebt hat. Besonders reich an Folsäure – daher vorsichtig garen, das Vitamin geht in der Hitze schnell kaputt.

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Bildnachweis: Shutterstock/Anjelika Gr, Okapia / G. Büttner Naturbild, Stockfood / David Marsden, W&B/Fotolia, Stockfood / Ruth Küng, W&B / Fotolia, Stockfood Munich GmbH/Barbara Lutterbeck

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