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Corona: Tipps für den Wocheneinkauf

Immer noch ist es besser, so selten wie möglich zum Einkaufen zu gehen. So gelingt der Wocheneinkauf.

von Heidi Loidl, 12.05.2020

Seit Ende April gibt es in den meisten Bundesländern die Maskenpflicht in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln. Das wirft aber die zentrale Empfehlung, möglichst Abstand zu halten, nicht über Bord. Es ist weiterhin günstiger, einmal die Woche einen größeren Vorrat einzukaufen, als täglich zu besorgen, was gerade aus ist. Senioren sollten weiterhin lieber nicht selbst einkaufen gehen, sondern jemanden bitten, es für sie zu tun. Umso besser, wenn der Einkauf gut vorbereitet ist.

Speiseplan aufstellen

Gehen Sie die Woche durch, und halten Sie schriftlich fest: Was frühstücken Sie? Was möchten Sie mittags kochen? Was soll es zum Abendbrot geben? Soll es Snacks zwischendurch geben? Wichtig: Bleiben Sie realistisch. Wer bisher einmal am Tag gekocht hat, wird es jetzt sehr wahrscheinlich nicht zweimal täglich tun. Und bitte kein falscher Ehrgeiz! Neues ausprobieren oder aufwendige Gerichte zubereiten sollten Sie nur, wenn Sie das wirklich gern tun. Halten Sie sich ruhig an gewohnte Rezepte, das vertraute Essen vermittelt ein Stück Normalität, und die kann sehr wohltuend sein. Orientieren Sie sich bei Ihrer Planung auch an der Haltbarkeit der Zutaten (siehe Bildergalerie). Und sehen Sie auch ein Reserverezept aus Zutaten aus dem Vorrat wie Nudeln, Dosentomaten, TK-Fisch oder -Gemüse vor. Das ist sinnvoll, falls ein geplantes Gericht rausfällt, weil es die benötigten Zutaten dafür gerade nicht oder – zum Beispiel bei Gemüse – nicht in guter Qualität gibt.

Planungshilfe für den Wocheneinkauf

Einkaufsliste schreiben

Von Ihrem Speiseplan leitet sich direkt die Einkaufsliste ab. Denken Sie auch an Basiszutaten wie Eier, Mehl, Butter, Essig und Öl, Salz, Zitronen. Süßes ist nicht tabu. Überlegen Sie, wann Sie sich was gönnen wollen, und setzen Sie es auf Ihre Liste. Lebensmittel am besten gruppieren nach Gemüse/Obst, Milch/produkten, Fleisch/Wurst usw. und idealerweise in der Reihenfolge, wie sie auch in Ihrem Supermarkt angeordnet sind. Dann dauert der Einkauf nicht unnötig lange.

Stoßzeiten vermeiden

Leider sind die Gänge im Supermarkt oft eng, das erschwert das Ausweichen. Wenn Sie selbst einkaufen gehen müssen, versuchen Sie auf jeden Fall, die Stoßzeiten zu vermeiden. Sicher haben Sie schon Erfahrungen gesammelt und wissen, wann in Ihrem Supermarkt am wenigsten los ist.

Bei der Einkaufsliste bleiben

Kaufen Sie keine Lebensmittel, nur weil sie gerade sehr gefragt sind. Die Lebensmittelversorgung ist garantiert, wie Politik und Handel versichern. Vorräte für etwa 2 Wochen zuhause zu haben, ist vernünftig. Mehr muss es aber nicht sein. Hamstern ist nicht nötig und unsozial. Lassen Sie sich nicht von Süßem verführen, packen Sie nur in Ihren Einkaufswagen, was auf Ihrer Liste steht. 

Lebensmittel zuhause zügig einräumen und nach Haltbarkeit verbrauchen

Wie Sie Möhren, Mandeln, Müsli, Milch & Co. richtig lagern und bis wann Sie sie verbrauchen sollten, finden Sie in unserer Bildergalerie.

Nach dem Einkauf ist vor dem Einkauf

Haben sich Speiseplan und Einkaufszettel bewährt? Wo gab es Schwierigkeiten? Haben Sie Ihren Appetit realistisch eingeschätzt? Waren auch Basiszutaten in ausreichender Menge da? Nutzen Sie Ihre Erfahrung für die kommende Woche!


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