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Gesund essen bei Rheuma

Wenig tierische Fette, täglich Vollkorn: Gesunde Ernährung kann den Arztbesuch zwar nicht ersetzen. Doch die wichtigsten Regeln zu ­beachten hilft, besser mit Rheuma zu leben.

von Heidi Loidl, 17.03.2019
Walnüsse

Steuern gute Omega-3-Fette bei: Walnüsse


Fleisch in Maßen

Essen Sie nur zweimal pro Woche eine kleine Portion (100 g) Fleisch. Ersetzen Sie Wurst durch vegetarischen Belag oder Käse. Bitte keine Innereien. So nehmen Sie weniger entzündungsfördernde Arachidonsäure auf.

Wenig tierische Fette

Auch Gänsefett und Schwei­ne­schmalz befeuern die Entzündung. Besser: Diätmargarine und Pflanzenöle wie Raps-, Walnuss-, Weizenkeim-, Soja- oder Leinöl mit reichlich Alpha-Linolensäure.

Lieber ohne Eier

Ihr Fett ist ungünstig. Kaufen Sie dafür Ei-Ersatzprodukte. ­Achtung: Nudeln gibt es mit und ohne Ei. Zutatenliste studieren!

Gute Milchprodukte

Sie liefern das zur Osteo­porose-Vorbeugung wichtige Kalzium, sollten aber fettarm sein: Milch und Joghurt mit 1,5 % Fett, zehnprozentige saure Sahne oder Kaffeesahne, Magerquark. Hart- und Schnittkäse bis 45 % Fett i. Tr.

Regelmäßig Fisch

Essen Sie Fisch an zwei bis drei Tagen pro Woche, vor allem fettreichen wie Hering, Makrele, Lachs, Sardinen. Sie liefern entzündungshemmende Omega-3-Fette.

Täglich Vollkorn

Ein Müsli aus Vollkornflocken ist ein guter Start in den Tag. Kochen Sie mit Vollkornnudeln oder -reis, und essen Sie Vollkornbrot. Die Produkte sind reich an antioxidativen Mineralstoffen.

Soja und Tofu ergänzen

Sie sind ein guter Eiweißlieferant für alle, die Bohnen und Linsen nicht mögen. Erweitern Sie zwei- bis dreimal pro Woche Ihren Speisezettel damit.

Täglich Gemüse und Obst

Besonders günstig: Pilze und kalziumreiches Gemüse wie Lauch, Fenchel, Brokkoli, Spinat sowie Nüsse und Samen.

Wenig Alkohol

Am besten ganz verzichten. Alkohol beeinträchtigt die Arzneitherapie.


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